Archiv der Kategorie: Events

Bildergalerie vom Einweihungsevent

Impressionen aus der City of innovative Living:

Statement und Impressionen von der OutDoor 2016.

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„Unsere Konsumentenstudien zeigen, dass gerade jetzt für Hersteller UND Handel starke Marken mit klarem Profil unverzichtbar sind. Die Konsumenten sind im Outdoor-Markt bei der Suche nach Überblick und bei der Entscheidungsfindung überfordert!“

Christoph Krauss,                                                                                                 Managing Director, benechex GmbH, Hamburg

BeBildschirmfoto 2016-07-27 um 17.39.17nchex ist eine auf die Zusammenarbeit zwischen Marken und Handel spezialisierte Unternehmensberatung. Mit ihrem benchex Handelsbarometer©, mit dem benchex Brand Audit© und mit den benchex Shopper Insights Lab© analysiert Benchex Nonfood-Märkte im Zusammenspiel zwischen Marken, Handel und Konsumenten – seit Jahren auch intensiv für die Outdoorbranche.

Marken und Meinungen.

Outdoor skandinavisch. Markenkultur mit konsequentem und kreativem Design:yeti_nordisc_Logo IMG_2835_bearb IMG_9679_bearb IMG_2798_bearb

Auch sehr gute Markenkonzepte und –präsentationen:Logos_alphabetisch

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So schön kann Zeltdesign sein:Highpeak_Salewa

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Erfrischende Markenideen:                                                                                            Die Marke Grüezi Bag, natürlich aus der Schweiz.IMG_9767_bearb  IMG_9763_bearb

Die außergewöhnlich konsequente Marke Ortlieb aus Franken.IMG_9771_bearb  IMG_9836_bearb

Auch einzigartig:                                                                                                               Die „Eintrittskarte“ zur legendären OutDoor-Party ist ein T-Shirt, gesponsert von Polartec._SIL9493_bearb_2_MAG2832_bearb
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Optimismus ist Pflicht! – Vortrag von Prof. Dr. Hartwig Webersinke zum Thema „Chancen, Risiken und Trends: Ihr Kapital in einer verunsicherten Welt.“

„Wir haben nach der Krise ein besseres Europa“ – dieser Meinung ist jedenfalls Prof. Dr. Hartwig Webersinke. Und von dieser Meinung konnte er am Montagabend auch unsere Gäste und uns überzeugen. Das Château lud diesmal zu einer Kooperationsveranstaltung mit seinen Kunden V-Bank und Uhl Schöner Leben ein. Das wunderschöne Ambiente des Einrichtungshauses Uhl Schöner Leben in Ludwigsburg lieferte dazu den passenden Rahmen.

Wir wollten wissen, wie sich die weltweite Konjunktur entwickelt. Wird die Wende kommen und werden deutsche Unternehmen und Anleger von den internationalen Entwicklungen profitieren? Auf diese und andere Fragen hatte Prof. Dr. Webersinke nicht nur eine Antwort.

Kaum jemand analysiert und prognostiziert die wirtschaftlichen Entwicklungen und ihre Konsequenzen für Unternehmen und Anleger so prononciert und unverblümt wie Professor Dr. Hartwig Webersinke. Wie nur wenige Experten vereint er die Kenntnisse aus Wissenschaft und Praxis. Unsere Gäste und wir erfreuten uns an einem engagierten und unterhaltsamen Vortrag eines der führenden Finanzmarktexperten. Es war ein außergewöhnlicher Abend, einer der einem noch lange in Erinnerung bleibt. Doch wie sieht es denn nun aus für die Zukunft der deutschen Wirtschaft? Auch 2014 wird wieder ein gutes Jahr mit einem stabilen Wachstum von ca. 2% für die deutsche Wirtschaft werden. Aber mittelfristig muss es uns Europäern gelingen, dass die Olivenländer im Süden Europas wieder Anschluss finden, ihre Arbeitslosigkeit senken können und man zu einer gemeinsamen Wettbewerbsfähigkeit in Europa kommt.

Prof. Dr. Webersinke ist seit 2005 Dekan der Wirtschafts- und Rechtsfakultät der Fachhochschule Aschaffenburg. Neben seiner Professur für Finanzdienstleistungen gehört er einer Reihe von Aufsichtsratsgremien unterschiedlicher Finanzunternehmen an. Von 1989 bis 1999 war er als Leiter des Investment-Research der BHF-Bank AG, zuletzt als Direktor für die Aktien- und Rentenanalyse als Chefanalyst, verantwortlich. Doch ist er nicht der dröge Finanzprofessor, der komplexe Sachinhalte langweilig und kompliziert erklärt. Mit teils witzigen, teils überraschenden Beispielen führte er seine Zuhörer durch seinen Vortrag.

Umrahmt wurde dieser wundervolle Abend mit kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Hause Uhl Schöner Leben und feinen Weinen, die das Magnum-Paradies von  Jo’s Weindepot in Stuttgart ausgesucht hatte. Und so hatten wir nicht nur einen intellektuellen Hochgenuss, sondern auch einen gaumenfreudigen.

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Bundespreis ecodesign – Große Ausstellungseröffnung in Ludwigsburg und das Château war eingeladen

 

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Bereits zum zweiten Mal fand die Eröffnung der Wanderausstellung zum Bundespreis Ecodesign in Ludwigsburg statt. Gestern war es wieder so weit und Unternehmer, Politiker, Designer und umweltbewusste Designinteressierte fanden sich zusammen. Die Wahl für Ludwigsburg als Eröffnungsort bestätigt einmal mehr, dass unsere Stadt auf dem besten Wege ist, sich als hoch professioneller und zukunftsorientierter Wirtschafts-, Kreativ- und Medienstandort zu etablieren.

Der Bundespreis Ecodesign wird vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt ausgeschrieben und zeichnet innovative Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die nicht nur ästhetisch, sondern vor allem auch ökologisch überzeugen.

Oberbürgermeister Werner Spec begrüßte das Publikum und mit einem kleinen Augenzwinkern bezeichnete er Ludwigsburg als die neue Designhauptstadt. Neben OB Spec richteten auch Dr. Walter Rogg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart und Dr. Ulf Jaeckel vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ihre Grußworte an das Auditorium.

Die Reden waren kurzweilig, dennoch wartete das Publikum voll Spannung auf die Präsentation der Preisträger 2013. Bunt gemischt war die Zusammensetzung der 19 Nominierten und 12 Preisträger. Auch zwei Baden-Württemberger finden sich unter den Preisträgern. Sie konnten mit ihren innovativen und ökologisch durchdachten Produkten die Jury begeistern. In der Kategorie Produkt war das die Firma Ziehl-Abegg SE, die mit ihrem ZAwheel, einem Elektroantrieb für Nutzfahrzeuge, überzeugte. Fast unglaublich, dass es in Deutschland keinen einzigen Bus gibt, der dieses umweltfreundliche Produkt nutzt. Die Niederlande, Schweden und Korea sind uns da einen Schritt voraus.

In der Kategorie Nachwuchs konnten zwei Absolventen der Universität Stuttgart mit einer neuartigen Software die Jury für sich gewinnen. Das Entwurfsprogramm Integrated Urban Morphologies richtet sich an Architekten und Stadtplaner. Durch das Programm ist es möglich Gebäude zu entwerfen, die durch ihre Form intelligent auf energetische und klimatische Rahmenbedingungen reagieren. Aber auch ein Hochhaus aus Holz, ein Hammerbohrer für Stahlbeton, ein Solarkiosk oder Pumpipumpe, ein in Zeiten der Digitalisierung analoges Sharing System haben uns begeistert.

Bei Diskussionen über die Ausstellungsobjekte entwickelten sich auch interessante Gespräche und Kontakte, die zum weiteren Netzwerken einluden. Die Ausstellung ist noch bis 6. März 2014 im Kulturzentrum in Ludwigsburg zu sehen. Und wir hoffen, dass die Eröffnung auch nächstes Jahr wieder in Ludwigsburg stattfindet und die Bedeutung der Stadt als Wirtschafts- und Kreativstandort weiter stärkt.

(v.l.n.r.) Gruppenbild Redner und Preisträger, Moderatorin Stephanie Schlayer, Preisträger Kategorie Produkt , Oberbürgermeister, Werner Spec, Fotos: Catharina Clausen, Photography and Imaging
(v.l.n.r.) Gruppenbild Redner und Preisträger, Moderatorin Stephanie Schlayer, Preisträger Kategorie Produkt , Oberbürgermeister Werner Spec
Fotos: Catharina Clausen, Photography and Imaging

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Auf einen Glühwein mit Tommy Haas – Die besten deutschen Tennisspieler zu Gast bei der 1. Ludwigsburger Tennisnacht

Fast unbemerkt schlich sich Tommy Haas am vergangenen Samstag auf den Ludwigsburger Weihnachtsmarkt, um sein Match gegen Philipp Kohlschreiber (Nr. 22 der Weltrangliste) im Rahmen der 1. Ludwigsburger Tennisnacht in der MHP Arena zu promoten. Eine Ankündigung auf der Programmtafel des Bühnenprogramms gab es leider nicht. Und so fanden sich auch nur ein paar Dutzend Interessierte ein und die Tennisprominenz blieb fast unerkannt. Sportinteressiert wie wir im Château sind waren wir natürlich dabei.

Tommy Haas, Sybille Wolff (Château Louis), Philipp Kohlschreiber (v.l.n.r.)

Tommy Haas, Sybille Wolff (Château Louis), Philipp Kohlschreiber (v.l.n.r.)

Kurz zuvor war Haas aus dem sommerlichen Los Angeles ins winterliche Ludwigsburg gereist und fror kräftig. Aber er freute sich auch, mal wieder in seiner alten Heimat Deutschland zu sein und dem Weihnachtsmarkt einen Besuch abzustatten. Die derzeit beiden besten deutschen Tennisspieler kamen in die Barockstadt, um für einen guten Zweck zu spielen. Fünf Euro von jeder Eintrittskarte und 100 Euro für jedes Ass gingen an „Ein Herz für Kinder“. Das Geld sollte zu 100 Prozent den durch den Taifun Haiyan in Not geratenen Kindern auf den Philippinen zukommen.

Besuch auf dem Weihnachtsmarkt

Bevor es sportlich wurde, wurde es erst mal auf dem Weihnachtsmarkt gemütlich. Sehr sympathisch ist er, der Tommy. Bescheiden und zurückhaltend. Bereitwillig gaben die beiden Sportler Autogramme und posierten für Fotos. Denn dieser Abend für den guten Zweck spielte für beide eine wichtige Rolle. Für Tommy Haas, selbst Vater einer dreijährigen Tochter, war es eine Herzenssache die Kinder auf den Philippinen zu unterstützen: „Als Eltern will man seine Kinder beschützen und man will nur das Beste für sie“. Das ist auch der Grund, warum die Nummer 12 der Weltrangliste in 2014 etwas kürzertreten wird. Die Abschiede von seiner Tochter fallen dem 35-Jährigen zusehends schwerer und er will mehr Zeit mit der Familie verbringen. Dennoch hat er noch viel vor in seiner Tenniskarriere: Tennis macht ihm immer noch Spaß, und solange seine Gesundheit und die Motivation mitmachen, wird man ihn auf den Tenniscourts dieser Welt sehen.

Die Idee zu dieser 1. Ludwigsburger Tennisnacht hatte die Agentur e|motion management. Edwin Weindorfer, Geschäftsführer von e|motion management gmbh germany und Manager von Tommy Haas: „Mit der Besucherzahl bin ich noch nicht ganz zufrieden, da die Halle nicht ganz ausgelastet war.“, so Weindorfer. Aber immerhin kamen 13 315 Euro für „Ein Herz für Kinder“ zusammen. Projektleiter Peer Zebergs ist von der MHP Arena begeistert „Ludwigsburg bietet so viele Möglichkeiten. Gerne würden wir noch mehr solcher Veranstaltungen hier in der Arena machen.“ so Zebergs. Und wir vom Château freuen uns wenn wir Peer Zebergs bei diesem Vorhaben unterstützen können und aus Ludwigsburg eine attraktive Sportstätte machen. Wer weiß, was sich aus dieser Konstellation in nächster Zeit entwickeln wird. Das Thema Sport wird jedenfalls bei Château Louis in Zukunft eine größere Rolle spielen als bisher.

Der Lokalmatador siegt

Aber nicht nur zwei der Besten Spieler Deutschlands waren am Samstag in der Arena zu bewundern. Auch die beiden Nachwuchsspieler Nils Langer und Florian Fallert, die vor den beiden alten Hasen ihr Match bestritten. Für Langer, der gebürtiger Ludwigsburger ist, war es eine große Ehre, vor heimischem Publikum zu siegen. Beste Unterhaltung bekamen die Zuschauer beim Match „Kohli“ gegen Tommy. Die beiden Tennisprofis lockerten das 100-Minuten-Match mit diversen Spaßeinlagen auf. Denn bei aller Ernsthaftigkeit für die gute Sache sollte das Entertainment natürlich nicht zu kurz kommen. Letztendlich siegte Tommy Haas bei diesem erstklassigen Sportevent gegen Kohlschreiber mit 7:6 und 7:6. Die eigentlichen Gewinner dieses Abends waren aber die Kinder. Beide Spieler gaben ihr Bestes und schlugen zusammen 29 Asse. Und so flossen zusätzlich 2900 Euro in die Spendenkasse.

Alles in allem war das eine gelungene Premiere für die 1. Ludwigsburger Tennisnacht. Die Möglichkeit zu haben, einen Weltklassespieler wie Tommy Haas hautnah zu erleben, war ein echtes Highlight. Und ein Geheimnis verriet uns Tommy Haas an diesem Abend auch noch. Am Nachmittag hatte er sich auf dem Weihnachtsmarkt mit einem Glühwein aufgewärmt und er gab zu: „Das war ein Glühwein mit Alkohol“ Unser Fazit: Echte Kerle trinken eben echten Glühwein!

1. Ludwigsburger Tennisnacht, Impressionen vom Weihnachtsmarktbesuch und aus der MHP Arena

1. Ludwigsburger Tennisnacht: Impressionen vom Weihnachtsmarktbesuch und aus der MHP Arena

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Vortragsveranstaltung von Château Louis mit Prof. Dr. Hans-Willi Schroiff, Marktforscher und Marketing-Experte

 

 

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Haben Sie schon mal was vom Ben-Thalmann-Prinzip gehört? Wir auch nicht! Deswegen haben wir uns umso mehr gefreut Prof. Dr. Hans-Willi Schroiff  bei uns im Château zu Gast zu haben, der uns und weitere 100 geladene Gäste in dieses Prinzip einführte.

  1. Nehme nur so viele Puzzleteile, wie du brauchst, um das Objekt zu erkennen.
  2. Wenn du nicht sicher bist, nimm noch ein Teil.

Was um Himmels willen hat das jetzt mit Marketing zu tun? Und wieso ist dieses Prinzip für mein Unternehmen und meine Marketing-Strategie relevant? Diese Frage blieb natürlich nicht unbeantwortet. Das Ben-Thalmann-Prinzip hat Prof. Dr. Schroiffs kleiner Enkelsohn beim Puzzeln „entwickelt“. Es geht schlicht und einfach darum, sich bei einer neuen Produktentwicklung auf das Wesentliche zu beschränken und das ist vor allem die eine Frage, die sich der Kunde stellt: „Ist dieses Produkt wichtig für mich?“

Mit leichtem Augenzwinkern und einem kritischen Blick auf seine Branche unterhielt Hans-Willi Schroiff an diesem Abend die Gesellschaft aus Unternehmen, Agenturen und Medienvertretern. Man hört ihm gerne zu, diesem sympathischen Marktforscher mit den wachen Augen und dem verschmitzten Lächeln. Mit sonorer Stimme und viel Humor weiß er seine Zuhörer zu begeistern. Über zwei Jahrzehnte war Prof. Dr. Schroiff bei Henkel Leiter der Marktforschung und damit für alle Markenentwicklungen zuständig. Seit vielen Jahren lehrt er als Professor an der Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule Aachen (RWTH). Der Mann weiß also, was er tut. Und er weiß, wovon er spricht, wenn er sagt, dass 60 – 80 % aller neuen Produkte nach einem Jahr nicht mehr im Regal zu finden sind. Mit persönlichen Anekdoten über Schwiegersohn Nils und besagtem Enkeln Ben, führte er das Publikum in die „10 Todsünden des Marketings“ ein. Genau zu diesem Thema hat er mit seiner ehemaligen Kollegin Tina Müller das Buch Warum Produkte floppen geschrieben. In eineinhalb Stunden brachte Hans-Willi Schroiff den Zuhörern näher, wie die drei Erfolgsfaktoren Innovation, Branding und Performance bei der Markenpositionierung eine Rolle spielen. Hierbei konzentrierte er sich auf zwei der zehn Todsünden:

 –      Kein einzigartiges und relevantes Produktkonzept

–       keine Konsumentenorientierung

Den meisten neu eingeführten Produkten fehlt eine klare, emotionale Markenpositionierung. Zudem wird bei Neueinführungen meist eine viel zu hoch geplante Finanzplanung angesetzt. Es ist quasi vorprogrammiert, dass viele Produkte floppen.

Mit vielen Beispielen aus der Praxis und unter Einbeziehung der Anwesenden gestaltete Prof. Dr. Schroiff den Abend kurzweilig und amüsant. Das Fazitsheet seiner Präsentation war an diesem Abend leer, so wie es nach seinen Vorträgen immer leer ist. Aber die Freunde, Kunden und Gäste von Château Louis gingen nicht ohne Erkenntnisse an diesem Abend nach Hause: Eine Marke braucht eine emotionale Heimat, über Konzepte muss man immer und immer wieder nachdenken, Planung ist alles und der Wein und das Essen im Château waren wie immer ausgezeichnet.

Wer mehr über die „10 Todsünden des Marketings“ erfahren möchte, dem legen wir wärmstens das Buch „Warum Produkte floppen von Hans-Willi Schroiff und Tina Müller ans Herz.

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Château Louis goes Italia

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Italienische Produkte werden in Deutschland immer beliebter. Den typisch deutschen Kartoffelesser, den gibt es nicht mehr. Es ist der Pastakonsum, der in Deutschland in den letzten Jahren immer mehr ansteigt. Zeit für uns, diese Liebe zu den italienischen Produkten zu nutzen. Mit White, Red & Green (WRG), einer der größten unabhängigen Agenturen in Italien sind wir im Oktober 2013 eine Kooperation eingegangen. Ziel ist es, italienische Unternehmen, die am deutschen Markt Fuß fassen wollen oder die schon am deutschen Markt vertreten sind, optimal zu beraten und eine zielgerichtete Marken – und Kommunikationsstrategie für den deutschen Markt zu entwickeln. Mit zusammen sechs Standorten, mehr als 80 Mitarbeitern und einer durchschnittlichen Kundentreue von über 15 Jahren entsteht bei dieser Partnerschaft ganz sicher ein zukunftsträchtiges Modell.

Unter dem Namen White, Red & Green Deutschland haben wir ein neuartiges Joint Venture gegründet. Seit fast zehn Jahren hat das Château seinen Sitz in Ludwigsburg (bei Stuttgart), einer der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands. Heimat von White, Red & Green ist Norditalien. Neben dem Hauptsitz in Verona hat WRG weitere Standorte in Mailand, Padua, Bozen und Florenz. Hier ist eine neuartige Partnerschaft entstanden, von der wir überzeugt sind, dass sie gut funktioniert. Denn wir kennen die Besonderheiten des deutschen Marktes genau. Wir wissen, wie die deutschen Einkäufer und Konsumenten ticken. Welche Besonderheiten und Gewohnheiten sie haben. White, Red & Green kennt die Philosophie, die Mentalität und die Bedürfnisse der italienischen Klienten. Somit entstehen Synergien, von denen die italienischen Unternehmen profitieren. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass für deutsche Unternehmen, die ihre Produkte in Italien erfolgreich vermarkten wollen, ebenso viele Vorteile entstehen.

Ansässig ist White, Red & Green Deutschland in den Räumlichkeiten von Château Louis in Ludwigsburg.

2011 hat sich White, Red & Green aus drei erfahrenen inhabergeführten Agenturen zusammengeschlossen. In der italienischen Werbelandschaft sprach man damals von der „Hochzeit des Jahres“. Mit diesem Zusammenschluss wollte die Gruppe neue Akzente setzen, um der italienischen Wirtschaft neue Möglichkeiten bieten zu können. Präsident und Geschäftsführer der neuen Gruppe ist Christoph Reden. Der ursprünglich aus Südtirol stammende Marketingexperte ist seit über 20 Jahren in Verona ansässig und hat für Kunden in Italien, wie auch dem Ausland gearbeitet.

Internationale Erfahrung

Sowohl die Mitarbeiter von Château Louis, als auch die Mitarbeiter von White, Red & Green, haben Erfahrungen in internationalen Agenturen gesammelt und bringen ein reichhaltiges Portfolio mit. Diese einzigartige Kombination aus Kenntnissen des deutschen und italienischen Marktes bietet optimale Voraussetzungen, sich in einem ausländischen Markt zu platzieren und dort zu bestehen. White, Red & Green Deutschland kann zielgerichtet Strategien für die einzelnen Länder entwickeln. Unser großer Vorteil ist es, dass wir über langjährige Erfahrung mit der Betreuung deutscher Marken in Italien und italienischer Marken im deutschen Markt verfügen.

Open Space

Der Startschuss für White, Red & Green Deutschland fiel am 22. Oktober 2013 in Mestre/Italien. Bei einer von WRG ins Leben gerufenen Veranstaltungsreihe unter dem Namen „Open Space“ fungierte Château Louis Geschäftsführer Detlev Bernhart als Referent.

Er erläuterte wichtigen Entscheidern italienischer Unternehmen, die Chancen, die der deutschsprachige Markt Unternehmen aus Italien bieten. Deutschland gilt als wichtigster Handelspartner Italiens. Nicht nur Food und Fashion – Produkte werden nach Deutschland exportiert, sondern auch technische Produkte und Investitionsgüter aus Italien sind gefragt. Bei den Deutschen stehen italienische Produkte wegen ihres Designs und ihrer Qualität hoch im Kurs. Das Problem für italienische Unternehmen ist, dass man eine Strategie, die in Italien funktioniert, nicht ohne Weiteres auf den deutschen Markt übertragen kann. Der deutsche Markt funktioniert in vieler Hinsicht anders, als der Italienische und auch der deutsche Verbraucher mit seinen Bedürfnissen muss anders als der italienische Konsument erreicht werden. Hier bedarf es sehr guter Kenntnisse des jeweiligen Marktes. Doch nicht nur italienische Unternehmen profitieren von diesem Joint Venture. Für deutsche Unternehmen und Produkte bietet der italienische Markt interessante Möglichkeiten, die durch diese Partnerschaft zielgerichtet und Erfolg versprechend vorangetrieben werden können. Wir freuen uns auf unsere neue „amore mio“ und blicken hoffnungsvoll in die Zukunft. Mit Blick Richtung Italien.

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