Schlagwort-Archive: Beratung

Château Louis sucht Praktikantin oder Praktikant für Kundenberatung und Kontakt

Wir suchen für mindestens sechs Monate einen engagierten Praktikanten/Praktikantin, der Lust an der Arbeit und Freunde am Leben hat und sich nicht scheut, seine Ideen und seine Kreativität im täglichen Agenturgeschäft einzubringen.

Was wir von dir erwarten:

  • Student / Studentin aus den Bereichen Werbung, Medien, Marketing oder Kommunikation
  • Neugierde, Eigeninitiative und selbstständige Arbeitsweise
  • Überdurchschnittliche Kommunikationsfähigkeit
  • Sicherer Umgang mit den gängigen MS Office Anwendungen, Erfahrung mit Mac-Anwendungen wünschenswert
  • Einsatzbereitschaft, Kreativität und einen ausgeprägten Dienstleistungsgedanken
  • Zielführende, schnelle Recherche bei der Umsetzung aktueller Kampagnen
  • Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit beim Umgang mit Kunden und Kollegen

Was wir dir bieten:

  • Einarbeitung und Coaching in den Bereichen strategische Markenführung mit Schwerpunkt Kundenberatung
  • Anspruchsvolle Aufgaben, Eigenverantwortung und die internationale Erfahrung unserer Mitarbeiter
  • Verantwortung für kleinere Projekte
  • interessante Kundenkontakte
  • Praktikumsvergütung
  • Einzigartiges Umfeld im Film- und Medienzentrum Ludwigsburg
  • Harmonisches, kreatives und respektvolles Arbeitsklima

Arbeitsort: Ludwigsburg

Länge: mindestens 6 Monate

Start: ab sofort

Bitte sende deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, bevorzugt per E-Mail unter Angabe des frühstmöglichen Eintrittstermins an:

Château Louis GmbH
Claudia Weingärtner
Königsallee 37
71638 Ludwigsburg
Tel.: 07141 / 29993-35
E-Mail: c.weingaertner@chateaulouis.de
http://www.chateaulouis.de

____________________________________________________
Advertisements

Social Media Teil 5: Fan-atismus!

von Eike Hinner

Fans, Fans, Fans – überall Fans.

Vor der EM ging es um Fans, während der EM tat man alles für die Fans und jetzt will man immer noch eines: Fans bekommen. Fans tun Dinge, die andere nicht tun. Sie heulen, wenn andere mit den Schultern zucken. Sie reden und reden – und man muss ihnen zuhören. Sie haben vielen anderen Menschen etwas voraus: Eine Mission.

Für diese Mission geben sie Vieles auf: Zeit steht ganz oben, Geld kommt gleich danach. Allein schon der Inhaber einer Fußball-Dauerkarte für den Lieblingsverein verbringt nur durch diese Karte schätzungsweise 160 Stunden im Jahr damit, zu den Spielen zu reisen und sie anzusehen. Das sind, den Schlaf eingerechnet, 10 Tage im Jahr. Mehr als ein Drittel eines Jahresurlaubs. In denen ist der Fan exklusiv mit seinem Verein beschäftigt, macht nichts anderes. Warum? Was bringt ihn dazu?

Im Griff der Gefühle.

Auf den ersten Blick wirkt es eigenartig, Gefühle an Ereignisse, Dinge, Institutionen zu koppeln. Sollten sie nicht etwas rein Zwischenmenschliches sein?
Doch dabei würde man zwei wichtige Punkte außer Acht lassen:

Der erste hat mit dem Gedächtnis und der Entscheidungsfindung zu tun:
Gefühle konstruieren eine Erzählrealität im Gehirn, schaffen Geschichten statt minutiösen Detailerinnerungen. Wenn wir uns erinnern, erinnern wir uns „mit Gefühl“. Um uns an Ereignisse, Dinge, Institutionen zu erinnern, müssen wir also zwangsläufig eine Art Gefühl damit verknüpfen, um es in die narrative Realitätssicht des Geistes einbinden zu können. Zu den stärksten, den unauslöschlichen Erinnerungen zählen diejenigen mit der höchsten Emotionsdichte. Erinnern Sie sich nicht auch an Ihre erste Liebe?

Der zweite Punkt ist die Zueignung unserer Umgebung an uns selbst:
Die durch den internen Narrationsprozessor festgeschriebenen Gefühlsverbindungen stellen die Verbindung zwischen Entitäten der Real- und Gedankenwelt und uns selbst her. Sie werden durch die Verknüpfung mit Gefühlen Teil unseres Selbst. Damit werden sie für uns wertvoller.

Studien zeigen, dass beispielsweise beim Verkauf des Familienhauses vor einem Umzug das bisherige Heim im Preis viel höher eingeschätzt wird, als im Umkehrschluss ein potentieller Käufer dafür ausgeben würde. Durch unsere Erinnerungen, unsere Erlebnisse, gewinnt die alte Heimat in unserer Vorstellung ideellen Wert, der sich auch stark in unserer materiellen Bewertung niederschlägt.

Auf der gleichen Grundlage funktioniert Fantum. Und durch das obige Beispiel wird auch sofort klar, warum Fantum gerade für Werbeagenturen und werbende Firmen so interessant ist.

Gefühle sind Gold wert.

Der Wert eines Fans wird immer öfter gemessen – die Online-Welt macht es einfach. So hat beispielsweise Nike festgestellt, dass Fans der Marke im Jahr 2010 deutlich mehr für Nike Produkte ausgaben als normale Kunden: Nämlich 206 $ statt 86 $. Dieser Unterschied macht deutlich, wie wichtig es für Firmen ist, Kunden in Fans zu verwandeln. Sind sie dann als Fans registriert, hat man als Unternehmen gewichtige Vorteile: Fans sind auf einer ganz simplen Anfangsebene identifizierbar geworden, zählbar, untersuchbar in ihrem Verhalten. Zudem sind sie als Zielgruppe deutlich leichter zu erreichen: Man hat Kontakt, beispielsweise durch angegebene Kontaktdaten.

Zu dieser ersten, praktischen Ebene, die die Aktionsrichtung „vom Unternehmen zum Fan“ darstellt, kommt eine weitere, zweite Ebene, in der sich diese Aktionsrichtung größtenteils umkehrt. Diese Richtung „vom Fan zum Unternehmen“ oder, einfacher, „vom Fan ausgehend“, lässt den Umgang mit Fans für Marken, Firmen oder Unternehmen zu einem besonders lohnenden Dialog werden.

Managementstrategin Anne M. Schüller hat die Dynamik der „vom Fan ausgehenden“ Aktionsrichtung detailliert untersucht . Vor allem drei Wahrheiten über Fans sind jedoch im Werbekontext besonders hilfreich:

1. Fans erhöhen Umsatz und Gewinn. Das geschieht sowohl durch höhere Ausgaben, als auch durch regelmäßigere „Treueausgaben“.
2. Fans machen Werbung, sind Markenbotschafter, versuchen, andere auf ihre und Ihre Seite zu ziehen.
3. Fans sind gute Ratgeber: Durch sie wird man sofort darauf aufmerksam, wenn etwas nicht gut ankommt, erfährt vielleicht sogar schon, was man verbessern sollte, wenn etwas nicht optimal läuft. Sie kümmern sich so sehr um Image und Qualität der Produkte wie die Firma selbst.

Daraus kann man nur ein Fazit ziehen: Es ist wichtiger denn je, Fans zu bekommen. Weil es durch die globale Vernetzung auch leichter geworden ist. Wer Fans hat, hat Rückendeckung. Wer keine Fans hat, hat einen großen Nachteil gegenüber der Konkurrenz.
Also: Behandeln Sie Ihre Fans gut. Sie sind jeden Cent wert!

Château Louis verstärkt strategische Beratung

Beratung ist Stil im Schloss: Herzlich Willkommen Tanja Terney Hansen (37). Tanja verstärkt als Senior Beraterin seit April unser Beratungsteam hier im Château. Damit bauen wir unsere strategische Kommunikationsberatung weiter aus.

Tanja Terney Hansen: neue Senior Beraterin bei Château Louis

Sie hat große Erfahrung in der Gestaltung von integrierten Strategien mit. Und das ist auch gut so. Denn „im Zuge der zunehmenden Webisierung des Dialogs benötigen unsere Kunden immer mehr gezielte Beratungsleistung, speziell in der Online-Kommunikation. Dafür suchten wir eine erfahrene und engagierte Beraterin – und haben sie mit Tanja Terney Hansen gefunden“, freut sich unser Geschäftsführer Ludwig Silbermann.

Tanja  studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Universität Münster, betreute zuvor vor allem mittelständischen IT-Unternehmen und war wiederum davor zehn Jahre für nationale und internationale Kunden aus den Branchen Logistik, Industrie, Health Care und Consumer Goods bei Grayling Deutschland GmbH – ehemals Trimedia Communications – in Frankfurt tätig.