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Kleiner Hinweis in eigener Sache – Facebook Adventskalender

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Seit dem 1. Dezember öffnet das Château jeden Tag ein Türchen unseres Adventskalenders auf Facebook. Schon gesehen? Hinter den Türen versteckt sich nicht nur Weihnachtliches, sondern auch Originelles aus der Werbebranche, Tipps, Lieblingssongs und Lieblingsfilme unserer Châteaubewohner, Unterhaltsames, und und und. Es lohnt sich also, jeden Tag mal einen Blick hineinzuwerfen und sich überraschen zu lassen. Und wem’s gefällt, der kann den Post auch teilen und anderen zugänglich machen. Ebenso freuen wir uns über viele neue Freunde auf unserer Facebook-Seite: Einfach Seite liken und Freund des Châteaus werden. Denn auch im nächsten Jahr wird es viele interessante Posts und einige Einblicke hinter die Kulissen der Agentur geben.

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chateaulouis.de im neuen Look und Feel

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Wir haben entschieden, es wird Zeit für einen neuen Webauftritt für Château Louis. Denn seit wir mit unserer ersten Homepage online gegangen sind, hat sich Vieles getan. Das Internet ist heute mit Abstand die wichtigste Plattform zur Beschaffung von Informationen. Mehr als 1 Milliarde mal pro Tag werden Suchmaschinen wie Google und YouTube aufgerufen. Außerdem teilen wir über soziale Medien immer größere Mengen an Informationen, Meinungen, Bildern und Filmen miteinander. In Deutschland sind es allein mehr als 18 Mio. Menschen, die  täglich mehr als 100 Millionen Inhalte über Facebook austauschen.

Auch in technischer Hinsicht ist die digitale Welt mehr als schnelllebig. So ist zum Beispiel die mobile Internetnutzung heute viel stärker als etwa noch vor fünf Jahren verbreitet. Jeder dritte Deutsche nutzt Laptop, Smartphone oder Tablet, um unterwegs ins Internet zu gehen. Es ist also eine irrsinnige Datenflut, mit der wir heutzutage – zu jeder Tageszeit – durch die Online-Welt konfrontiert werden.

Das alles und noch vieles mehr haben wir bei unseren Überlegungen für unsere neue Homepage bedacht.

Aus kreativer Sicht haben wir uns bewusst für eine Benutzerführung und Gestaltung entschieden, die einer zeitgemäßen Informationsvermittlung und den modernen technischen Möglichkeiten Rechnung trägt. Deshalb ist unsere neue Homepage konsequent auf die Verwendung mit mobilen Endgeräten optimiert und bietet quasi als digitale Visitenkarte gerade so viel Information wie nötig, um sich ein aussagekräftiges Bild von unserer Agentur machen zu können. Die Auswahl der vorgestellten Arbeiten zeigt einen repräsentativen Querschnitt unserer aktuellen Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen. Aber auch hier folgen wir dem Motto: Reduktion auf das Nötigste.

Aber auch ein Besuch auf unseren Social Media Kanälen Facebook, YouTube und Twitter oder ein Stöbern hier im Blog lohnt sich allemal, wenn Sie mehr über Château Louis und aktuelle Projekte erfahren wollen. Hier und auf unserer Facebook Pinnwand gibt es auch für Sie die Möglichkeit, unseren neuen Internetauftritt zu beurteilen.

Wir freuen uns auf Sie: www.chateaulouis.de

Für die ersten 50 Kommentare haben wir eine Flasche „Château Louis Cuvée Royale“ – einen wunderschönen Rotwein aus dem Languedoc-Roussillon – reserviert.

Social Media Reihe Teil 3: Social TV

von Eike Hinner

Social TV

Social TV macht Fernsehen zum Mitmachmedium

Eine Vision? Sie bestimmen selbst, wie der Film ausgeht. Sie diskutieren mit anderen, obwohl Sie daheim allein auf dem Sofa sitzen und fernsehen.
Der Elfmeter? Ungerecht! Der Kuss? Endlich! Diese politische Aussage? Unmöglich!
Keine Vision, sondern Realität. Das ist Social TV. Das neue Hot Topic!

Was ist Social TV?

Unter Social TV versteht man Sendungen, die dem Zuschauer ermöglichen, mit anderen zusammen in das Fernsehgeschehen einzugreifen. Diese Eingriffe treten bislang in vier Formen auf: Kritisieren, gemeinschaftliches Kommentieren, eine gemeinsame Chatmöglichkeit für die Zuschauer, sowie (z.B. bei Tatort+) Selbstvollendung der Sendung.

Die Internetverknüpfung der Sendungen macht all das möglich. Meist wird über Social Media Portale wie twitter oder Facebook kommentiert oder kritisiert, oft stellen aber auch die Sender selbst Möglichkeiten zur Beteiligung (wie es auch bei Tatort+ der Fall war).

Was ist eigentlich mit der neuen Form des TV-Entertainments möglich?

Den Zuschauer stärker einbinden, ihm Einfluss gewähren und damit seine Bindung an Anbieter und Medium erhöhen. Die Technologie liefert Möglichkeiten von der Teilnahme an Spielen (Tatort+), bis hin zur direkten Einwirkung auf die Sendung (rundshow).

Das Medium für Kommunikation ist fast immer Text, manchmal aber auch der einfache Daumen hoch/runter-Mechanismus wie im antiken Kolosseum. Bei einem Spiel gibt es natürlich noch mehr Möglichkeiten: Sounds, Klicks, Sprache, Zusammenspiel mit anderen.

Social TV bewirkt damit Folgendes: Fernsehen wird vom Passiv- zum Aktivmedium.

Die meisten Mitmachmöglichkeiten sind aber bisher an ein Zweitgerät gebunden, beispielsweise ein SmartPhone. Nicht so bei der „Red Button“ Technologie, die unter anderem von HbbTV verwendet wird. Nicht nur „Daumen hoch“ Kritik kann in Zukunft so erleichtert werden – ein Teil des Social TV – sondern auch direkte Interaktion mit Werbespots wird möglich:

Direkte Bestellung, mehr Informationen oder Bewertung sind nur einige Varianten einer Anwendung der „Red Button“ Technologie. Diese Technologie ist auf neuen TV-Fernbedienungen bereits integriert und besteht aus einem roten Knopf, der immer öfter gedrückt wird – und damit die Interaktion auslöst.

Werbung im TV Direktkauf

Vorteil für die Werbung: Direkte Kundenreaktion!

Der Vorteil für die Anwendung im werblichen Bereich liegt also auf der Hand. Einbindung, Vernetzung des Zuschauers erhöht die Werbewirkung. Dafür ist es extrem wichtig, dem potenziellen Kunden diese Einbindung so leicht wie möglich zu machen: Er braucht jetzt nur noch ein einziges Gerät, kann ganz entspannt wählen, was ihn interessiert und was er will. Er kann aus einem Impuls heraus einfach kaufen.

Zudem liefert interaktives Social TV eine Vielzahl wertvoller Erkenntnisse: Über die Nutzer selbst, darüber, was sie denken, aber vor allem, wann, bei welchen Spots und bei welchen Angeboten sie direkt zuschlagen. Mehr kann man sich nicht wünschen!

Und wie sind die Zahlen?

Beim rundshow Experiment des Bayrischen Rundfunks, einem Sender, dessen Durchschnittszuschaueralter über 60 ist, gab es ein ermutigendes Ergebnis: Während Facebook und Google+ rumdümpelten, wurde die rundshow kurz nach dem Start der Sendung zum „Trending Topic“ auf twitter. Ein klares und weltweit sichtbares Resultat für die nur 60.000 Zuschauer des neuartigen Konzepts.

Tatort+ lieferte andere Ergebnisse. Der Ansturm auf das zugehörige Spiel, das dem Zuschauer erlaubt, das Ende der offenen Folge selbst zu ermitteln, war so groß, dass die Server zunächst  zusammenbrachen. Fast 110.000 registrierte Nutzer kann man als klaren Erfolg verbuchen, gerade im Hinblick darauf, dass es zum Start des Spiels massive technische Schwierigkeiten gegeben hatte. Das Potential ist also da, die Technik wird in Kürze nachziehen.

TV der Zukunft mit Red Button

Was die Zukunft bringt

Viele haben ein Interesse daran, interaktives Social TV so schnell wie möglich zu perfektionieren. Mit Samsung, Apple, Google sind es die üblichen Verdächtigen in diesem Bereich. Aber sie sind bei Weitem nicht die einzigen, die dabei mitmischen. Damit ist absehbar, dass sich Social TV durchsetzen wird.

Man kann davon ausgehen, dass in den kommenden Jahren eine Vision wahr wird: Vom Fernsehsofa aus einkaufen, surfen, telefonieren, mit Freunden und mit Firmen Kontakt halten. Die Infrastruktur gibt es bereits. Wird sie noch mehr perfektioniert, ausgebaut und popularisiert, werden die neuen TV-Geräte ihr Übriges tun.

Das Wohnzimmer hat dann wieder nur ein einziges zentrales Gerät: Den guten alten Fernseher. Allerdings mit allen Möglichkeiten, die Internet und TV zu bieten haben!