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Weinprobe im Château: Feine Weine, feine Gäste

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Die Weinproben im Château sind immer etwas Besonderes. Sie stehen für ausgezeichnete Weine, erstklassiges Essen, interessante Teilnehmer und vor allem viel Spaß und gute Gespräche in entspannter Atmosphäre.

Handverlesen waren auch dieses Mal nicht nur die Gäste und die Weine, zudem haben wir uns im Château wieder einmal einen studierten Weinbetriebswirt an unsere Seite geholt. Steffen Brahner, Geschäftsführer des Weinguts Dr. Bürklin-Wolf hatte einige vorzügliche Weißweine im Gepäck. Insgesamt acht Riesling-Weine aus den besten Premier und Grand Cru Lagen wurden verkostet. Spannend und lehrreich waren neben den Weinen auch die Erklärungen und Geschichten, die Steffen Brahner zu den einzelnen Weinen lieferte.

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf aus der Pfalz ist eines der berühmtesten und traditionsreichsten Weingüter Deutschlands. Mit der Umstellung auf biodynamischen Anbau 2005 zeigte sich, dass auch „alte“ Weingüter hoch innovativ sein können. Zudem ist Dr. Bürklin-Wolf als einziges ausländisches Weingut im französischen Bio-Verband „Biodyvin“ aufgenommen worden. Auf dem Weingut wird zu über 80 Prozent Riesling angebaut. Der Rest der Anbaufläche ist für Weißburgunder und Spätburgunder reserviert.

Favorit im Château bei den Premier Crus von Bürklin-Wolf war der Riesling Wachenheimer Altenburg 2012, der mit seiner außergewöhnlichen Mineralität, reifer Mirabellenfrucht und viel Cremigkeit dem Gaumen schmeichelte.

Bei den Grand Crus überzeugte der Gaisböhl aus dem aktuellen Jahrgang. Die Verkoster waren sich schnell einig: Der 2012er ist sicher einer der schönsten Gaisböhl der letzten Jahre. Großartig auch der Grand Cru Hohenmorgen aus dem Spitzenjahrgang 2009, der in zwei oder drei Jahren auf dem Höhepunkt sein wird. Beeindruckend der Grand Cru Reiterpfad aus dem völlig unterschätzen Jahrgang 2002: Er zeigt sich knapp 12 Jahre nach der Lese hellwach und knackig frisch.

Zum Abschluss servierte Steffen Brahner eine Ruppertsberger Riesling Auslese aus 2010 mit ausgeprägten Pfirsich- und Zitrus-Aromen. Ein Wein für die kommenden Jahrzehnte! Es lohnt sich, davon ein paar Flaschen in die hinterste Ecke des Kellers zu legen.

Fazit des Abends: 400 Jahre Tradition schmeckt man einfach! Die Rieslinge von Bürklin-Wolf gehören unzweifelhaft zu den besten deutschen Weißweinen. Schnell wurde beschlossen, im kommenden Jahr eine Verkostung des dann vorliegenden Jahrgangs 2013 zu organisieren.

Vielen Dank an Steffen Brahner und alle Gäste des Abends!

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Unser Fundstück des Monats: Weihnachtsmann-Pins aus den 90ern

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Château Louis Geschäftsführer Ludwig Silbermann hat in seiner Schatztruhe gekramt und zum Vorschein kamen die jährlich verschickten Weihnachtsgrüße der Hamburger Verlagsgruppe Milchstraße unter der Ära von Martin Fischer. Ludwig Silbermann hat diese Pins mit Leidenschaft gesammelt, da sie für ihn eine kreative Lösung von Anlass bezogener CRM-Maßnahmen in unserer Kommunikationsbranche bedeuten.

Über 10 Jahre lang hat er sich jedes Jahr von Neuem auf die ausgefallenen Pins gefreut, und wie sich Kollegen erinnern, auch des Öfteren am Revers oder sonst wo getragen und somit zur Erheiterung des Teams beigetragen. Um neidlos die Leistung der Branchenkollegen anzuerkennen, hat Ludwig Silbermann seine Schätze aus der Truhe geholt und nun dürfen wir im Château uns daran erfreuen.

Wir sind gespannt, welche ausgefallenen Werbemittel oder Weihnachtsgrüße sich in den Schatztruhen unserer Kollegen aus der Marketing – und Medienbranche tummeln. Also geschätzte Kollegen lassen Sie uns teilhaben an Ihren ausgefallenen Ideen. Einfach ein Foto vom Fundstück machen und auf unserer Facebook-Seite posten! Wir freuen uns darauf.

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Auf einen Glühwein mit Tommy Haas – Die besten deutschen Tennisspieler zu Gast bei der 1. Ludwigsburger Tennisnacht

Fast unbemerkt schlich sich Tommy Haas am vergangenen Samstag auf den Ludwigsburger Weihnachtsmarkt, um sein Match gegen Philipp Kohlschreiber (Nr. 22 der Weltrangliste) im Rahmen der 1. Ludwigsburger Tennisnacht in der MHP Arena zu promoten. Eine Ankündigung auf der Programmtafel des Bühnenprogramms gab es leider nicht. Und so fanden sich auch nur ein paar Dutzend Interessierte ein und die Tennisprominenz blieb fast unerkannt. Sportinteressiert wie wir im Château sind waren wir natürlich dabei.

Tommy Haas, Sybille Wolff (Château Louis), Philipp Kohlschreiber (v.l.n.r.)

Tommy Haas, Sybille Wolff (Château Louis), Philipp Kohlschreiber (v.l.n.r.)

Kurz zuvor war Haas aus dem sommerlichen Los Angeles ins winterliche Ludwigsburg gereist und fror kräftig. Aber er freute sich auch, mal wieder in seiner alten Heimat Deutschland zu sein und dem Weihnachtsmarkt einen Besuch abzustatten. Die derzeit beiden besten deutschen Tennisspieler kamen in die Barockstadt, um für einen guten Zweck zu spielen. Fünf Euro von jeder Eintrittskarte und 100 Euro für jedes Ass gingen an „Ein Herz für Kinder“. Das Geld sollte zu 100 Prozent den durch den Taifun Haiyan in Not geratenen Kindern auf den Philippinen zukommen.

Besuch auf dem Weihnachtsmarkt

Bevor es sportlich wurde, wurde es erst mal auf dem Weihnachtsmarkt gemütlich. Sehr sympathisch ist er, der Tommy. Bescheiden und zurückhaltend. Bereitwillig gaben die beiden Sportler Autogramme und posierten für Fotos. Denn dieser Abend für den guten Zweck spielte für beide eine wichtige Rolle. Für Tommy Haas, selbst Vater einer dreijährigen Tochter, war es eine Herzenssache die Kinder auf den Philippinen zu unterstützen: „Als Eltern will man seine Kinder beschützen und man will nur das Beste für sie“. Das ist auch der Grund, warum die Nummer 12 der Weltrangliste in 2014 etwas kürzertreten wird. Die Abschiede von seiner Tochter fallen dem 35-Jährigen zusehends schwerer und er will mehr Zeit mit der Familie verbringen. Dennoch hat er noch viel vor in seiner Tenniskarriere: Tennis macht ihm immer noch Spaß, und solange seine Gesundheit und die Motivation mitmachen, wird man ihn auf den Tenniscourts dieser Welt sehen.

Die Idee zu dieser 1. Ludwigsburger Tennisnacht hatte die Agentur e|motion management. Edwin Weindorfer, Geschäftsführer von e|motion management gmbh germany und Manager von Tommy Haas: „Mit der Besucherzahl bin ich noch nicht ganz zufrieden, da die Halle nicht ganz ausgelastet war.“, so Weindorfer. Aber immerhin kamen 13 315 Euro für „Ein Herz für Kinder“ zusammen. Projektleiter Peer Zebergs ist von der MHP Arena begeistert „Ludwigsburg bietet so viele Möglichkeiten. Gerne würden wir noch mehr solcher Veranstaltungen hier in der Arena machen.“ so Zebergs. Und wir vom Château freuen uns wenn wir Peer Zebergs bei diesem Vorhaben unterstützen können und aus Ludwigsburg eine attraktive Sportstätte machen. Wer weiß, was sich aus dieser Konstellation in nächster Zeit entwickeln wird. Das Thema Sport wird jedenfalls bei Château Louis in Zukunft eine größere Rolle spielen als bisher.

Der Lokalmatador siegt

Aber nicht nur zwei der Besten Spieler Deutschlands waren am Samstag in der Arena zu bewundern. Auch die beiden Nachwuchsspieler Nils Langer und Florian Fallert, die vor den beiden alten Hasen ihr Match bestritten. Für Langer, der gebürtiger Ludwigsburger ist, war es eine große Ehre, vor heimischem Publikum zu siegen. Beste Unterhaltung bekamen die Zuschauer beim Match „Kohli“ gegen Tommy. Die beiden Tennisprofis lockerten das 100-Minuten-Match mit diversen Spaßeinlagen auf. Denn bei aller Ernsthaftigkeit für die gute Sache sollte das Entertainment natürlich nicht zu kurz kommen. Letztendlich siegte Tommy Haas bei diesem erstklassigen Sportevent gegen Kohlschreiber mit 7:6 und 7:6. Die eigentlichen Gewinner dieses Abends waren aber die Kinder. Beide Spieler gaben ihr Bestes und schlugen zusammen 29 Asse. Und so flossen zusätzlich 2900 Euro in die Spendenkasse.

Alles in allem war das eine gelungene Premiere für die 1. Ludwigsburger Tennisnacht. Die Möglichkeit zu haben, einen Weltklassespieler wie Tommy Haas hautnah zu erleben, war ein echtes Highlight. Und ein Geheimnis verriet uns Tommy Haas an diesem Abend auch noch. Am Nachmittag hatte er sich auf dem Weihnachtsmarkt mit einem Glühwein aufgewärmt und er gab zu: „Das war ein Glühwein mit Alkohol“ Unser Fazit: Echte Kerle trinken eben echten Glühwein!

1. Ludwigsburger Tennisnacht, Impressionen vom Weihnachtsmarktbesuch und aus der MHP Arena

1. Ludwigsburger Tennisnacht: Impressionen vom Weihnachtsmarktbesuch und aus der MHP Arena

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Château Louis wandelt auf Outdoor-Pfaden

In den nächsten Monaten wird Château Louis gemeinsam mit der im hessischen Bruchköbel ansässigen Yeah! AG die Weiterentwicklung der Marke McTREK Outdoor Sports vorantreiben. Ziel ist es eine langfristige, tragfähige und strategische Plattform für die dynamische Zukunftsgestaltung der Marke zu entwickeln.

Firmenzentrale YEAH! AG , Filiale McTREK

Firmenzentrale YEAH! AG , Filiale McTREK

Ulrich Dausien, Inhaber von McTREK und Ludwig Silbermann, Geschäftsführer von Château Louis haben in den 80er und 90er Jahren sehr erfolgreich Jack Wolfskin am Markt bekannt gemacht. Eine gemeinsame Entwicklung der Markenstrategie und der Marktkommunikation brachte für Jack Wolfskin großen Erfolg. Ulrich Dausien, der einstige Gründer der inzwischen weltweit bekannten Marke Jack Wolfskin, hat die Firma Anfang der 90er verkauft. Nach einer kurzen, kreativen Verschnaufpause gründete er 1995 McTREK.

McTREK Outdoor Sports entfaltet sich im Moment zu einer der expansivsten und kraftvollsten Handelsmarken im Outdoor-Bereich. Auf einzigartig erfolgreiche Weise bietet der Outdoorhändler ein umfangreiches und breitgefächertes Sortiment. Unter anderem führt McTREK Marken wie Jack Wolfskin, VAUDE, The North Face, u.v.m. Der Kunde findet einen Sortimentmix aus regulären Artikeln der aktuellen Kollektionen verschiedener Hersteller, sowie eine große Auswahl an Muster – und Auslaufmodellen zu stark reduzierten Preisen. Kundenbindungsprogramme (Kundenkarte inklusive Bonussystem, etc.) und die Niedrigstpreisgarantie sind wichtige Eckpfeiler des Handelsunternehmens.

Die Kombination aus umfangreichem Online-Shop und einem großen Filialnetz mit über 28 Filialen deutschlandweit, bietet den Kunden eine optimale Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten durch eine Multichannel-Strategie. „Wir freuen uns sehr, die Zukunft einer so dynamischen und erfolgreichen Marke mit gestalten zu können.“, so Château Louis – Geschäftsführer Ludwig Silbermann.

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Château Louis goes Italia

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Italienische Produkte werden in Deutschland immer beliebter. Den typisch deutschen Kartoffelesser, den gibt es nicht mehr. Es ist der Pastakonsum, der in Deutschland in den letzten Jahren immer mehr ansteigt. Zeit für uns, diese Liebe zu den italienischen Produkten zu nutzen. Mit White, Red & Green (WRG), einer der größten unabhängigen Agenturen in Italien sind wir im Oktober 2013 eine Kooperation eingegangen. Ziel ist es, italienische Unternehmen, die am deutschen Markt Fuß fassen wollen oder die schon am deutschen Markt vertreten sind, optimal zu beraten und eine zielgerichtete Marken – und Kommunikationsstrategie für den deutschen Markt zu entwickeln. Mit zusammen sechs Standorten, mehr als 80 Mitarbeitern und einer durchschnittlichen Kundentreue von über 15 Jahren entsteht bei dieser Partnerschaft ganz sicher ein zukunftsträchtiges Modell.

Unter dem Namen White, Red & Green Deutschland haben wir ein neuartiges Joint Venture gegründet. Seit fast zehn Jahren hat das Château seinen Sitz in Ludwigsburg (bei Stuttgart), einer der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands. Heimat von White, Red & Green ist Norditalien. Neben dem Hauptsitz in Verona hat WRG weitere Standorte in Mailand, Padua, Bozen und Florenz. Hier ist eine neuartige Partnerschaft entstanden, von der wir überzeugt sind, dass sie gut funktioniert. Denn wir kennen die Besonderheiten des deutschen Marktes genau. Wir wissen, wie die deutschen Einkäufer und Konsumenten ticken. Welche Besonderheiten und Gewohnheiten sie haben. White, Red & Green kennt die Philosophie, die Mentalität und die Bedürfnisse der italienischen Klienten. Somit entstehen Synergien, von denen die italienischen Unternehmen profitieren. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass für deutsche Unternehmen, die ihre Produkte in Italien erfolgreich vermarkten wollen, ebenso viele Vorteile entstehen.

Ansässig ist White, Red & Green Deutschland in den Räumlichkeiten von Château Louis in Ludwigsburg.

2011 hat sich White, Red & Green aus drei erfahrenen inhabergeführten Agenturen zusammengeschlossen. In der italienischen Werbelandschaft sprach man damals von der „Hochzeit des Jahres“. Mit diesem Zusammenschluss wollte die Gruppe neue Akzente setzen, um der italienischen Wirtschaft neue Möglichkeiten bieten zu können. Präsident und Geschäftsführer der neuen Gruppe ist Christoph Reden. Der ursprünglich aus Südtirol stammende Marketingexperte ist seit über 20 Jahren in Verona ansässig und hat für Kunden in Italien, wie auch dem Ausland gearbeitet.

Internationale Erfahrung

Sowohl die Mitarbeiter von Château Louis, als auch die Mitarbeiter von White, Red & Green, haben Erfahrungen in internationalen Agenturen gesammelt und bringen ein reichhaltiges Portfolio mit. Diese einzigartige Kombination aus Kenntnissen des deutschen und italienischen Marktes bietet optimale Voraussetzungen, sich in einem ausländischen Markt zu platzieren und dort zu bestehen. White, Red & Green Deutschland kann zielgerichtet Strategien für die einzelnen Länder entwickeln. Unser großer Vorteil ist es, dass wir über langjährige Erfahrung mit der Betreuung deutscher Marken in Italien und italienischer Marken im deutschen Markt verfügen.

Open Space

Der Startschuss für White, Red & Green Deutschland fiel am 22. Oktober 2013 in Mestre/Italien. Bei einer von WRG ins Leben gerufenen Veranstaltungsreihe unter dem Namen „Open Space“ fungierte Château Louis Geschäftsführer Detlev Bernhart als Referent.

Er erläuterte wichtigen Entscheidern italienischer Unternehmen, die Chancen, die der deutschsprachige Markt Unternehmen aus Italien bieten. Deutschland gilt als wichtigster Handelspartner Italiens. Nicht nur Food und Fashion – Produkte werden nach Deutschland exportiert, sondern auch technische Produkte und Investitionsgüter aus Italien sind gefragt. Bei den Deutschen stehen italienische Produkte wegen ihres Designs und ihrer Qualität hoch im Kurs. Das Problem für italienische Unternehmen ist, dass man eine Strategie, die in Italien funktioniert, nicht ohne Weiteres auf den deutschen Markt übertragen kann. Der deutsche Markt funktioniert in vieler Hinsicht anders, als der Italienische und auch der deutsche Verbraucher mit seinen Bedürfnissen muss anders als der italienische Konsument erreicht werden. Hier bedarf es sehr guter Kenntnisse des jeweiligen Marktes. Doch nicht nur italienische Unternehmen profitieren von diesem Joint Venture. Für deutsche Unternehmen und Produkte bietet der italienische Markt interessante Möglichkeiten, die durch diese Partnerschaft zielgerichtet und Erfolg versprechend vorangetrieben werden können. Wir freuen uns auf unsere neue „amore mio“ und blicken hoffnungsvoll in die Zukunft. Mit Blick Richtung Italien.

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Weinprobe im Château: Servus Österreich!

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Österreich ist bekannt für seine kulinarischen Köstlichkeiten wie Salzburger Nockerln, Backhendl und Sacher-Torte. Dass hier aber auch vorzügliche Weine herkommen, davon konnten sich Freunde und Geschäftspartner von Château Louis bei unserer Weinprobe am 01. Juli 2013 überzeugen. Diese stand ganz im Zeichen von grüner Veltliner, Muskateller und Pannobile.

Detlev Bernhart und Ludwig Silbermann verkosteten erlesene Weine aus der Wachau, dem Burgenland und der Steiermark. Augen, Nase, Gaumen, Ohren, alle Sinne wurden hierbei angesprochen und verwöhnt. Untermalt wurde die Weinverkostung mit einer deliziösen Feinschmecker-„Brotzeit“.

Das Rennen um die Gunst der Weinfreunde machte altersmäßig gesehen ein Jungwinzer aus dem Burgenland. Der Pannobile 2009 vom Weingut Claus Preisinger wurde einstimmig zum Wein des Abends gekürt. Trotz seines jungen Alters steht Claus Preisinger den alten Weinhasen in nichts nach und zählt bereits jetzt zur Winzerspitze Österreichs. Preisingers Cuveé (60% Zweigelt, 40% Blaufränkisch), von Hand gelesen, zeichnet sich durch seine Vielschichtigkeit und Komplexität aus.

Dicht gefolgt wurde dieser Rotwein, von zwei Weißen. Die Gäste waren sich uneinig, welcher von beiden denn nun besser mundete und so kürten wir an diesem Abend zwei Zweitplatzierte. Der Alzinger Loibenberg Grüner Veltliner Smaragd 2011 zeichnet sich durch ein helles grüngelb aus, hat eine pfeffrige Würze in der Nase und ist im Gaumen finessenreich. Dieser kräftige Weißwein stammt aus der Wachau. Sein Konkurrent an diesem Abend, der Sauvignon Blanc 2011 aus der Lage Steinbach vom Weingut Lackner Tinnacher, kommt aus der Steiermark und besticht durch seine feine Note aus Akazie, Grapefruitschale, reifen Aprikosen und Holunderblüte. Am Gaumen ist er eher trocken und besitzt eine gute Balance zwischen feiner Frucht und Säure.

Essen und Trinken halten bekanntlich nicht nur Leib und Seele zusammen, sondern bieten uns auch immer wieder eine willkommene Gelegenheit zum Austausch und gemütlichen Beisammensein mit Freunden und Geschäftspartnern.

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Zu Gast im Château mit Deutschlands großem Geruchsforscher: Prof. Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt, dem Duftmann schlechthin.

Gut gemacht, Herr Professor: Sie haben den gut hundert Anwesenden gezeigt, worauf es ankommt: Eine offene Nase. Sie haben uns zum Lachen gebracht, zum Schmunzeln, zum Denken, zum Riechen.

Geruch aller Art haben wir erfahren: Wie man mit ihm umgeht, was er über uns aussagt, wie wir ihn verschleiern, verändern, erschaffen können. Dass Minzeduft kühlt, obwohl es nicht kalt wird, dass Pfeffer erhitzt, obwohl er nicht heiß ist. Dass Düfte heilen, beruhigen – und sogar töten können. Bestenfalls geahnt hatten wir, was es da alles gibt. Und neben vielen Ideen haben wir auch noch das mitgenommen:

Dass Sie ein Pfundskerl sind, dass es unseren Gästen mit Ihnen und mit uns Spaß gemacht hat. Dass das Essen, das ja, wie wir jetzt wissen, hauptsächlich durch die Nase geht, eine wahre Nasenweide war. Dass unsere Gäste wie immer zahlreich und ebenfalls hochinteressante Gesprächspartner waren, die Ihre Inspiration zwar nicht zum Überleben nötig haben, sie aber begeistert aufnahmen.

Alle Anwesenden haben für einen unvergesslichen Abend an einem stürmischen Tag gesorgt. Herzlichen Dank dafür!

Euer und Ihr Château.

PS. Und wer noch einmal den Abend Revue passieren lassen möchte, dem sei der gute Artikel von Marion Blum in der Ludwigsburger Kreiszeitung empfohlen!