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Château Louis begrüßt neues Kompetenzteam „Public Relations & New Media“

Sybille Wolff und Claudia Weingärtner (v.l.)

Sybille Wolff und Claudia Weingärtner (v.l.)

Das Château hat doppelten Grund zur Freude: Die beiden Kommunikationsspezialistinnen Claudia Weingärtner und Sybille Wolff verstärken seit Ende Mai die Agentur. Das neue Kompetenzteam hat seinen Fokus im Bereich Business Development, New Media und Public Relations in Verbindung mit Film.

Claudia Weingärtner kehrt nach einjähriger Elternzeit ins Château zurück. Die Diplom-Betriebswirtin (Fachbereich Marketing-Kommunikation) bringt ihre über 13-jährige Erfahrung in der strategischen Beratung und Kommunikation nun im Bereich Public Relations, Social Media und Onlinekommunikation ein. Claudia Weingärtner, inzwischen Mutter einer einjährigen Tochter, bereichert das Château seit über fünf Jahren als Kundenberaterin und Markenexpertin. Sie hat unter anderem Kunden wie BASF Pharma Ingredients and Services, den Onlinepoker-Anbieter Everest Poker und die WGV-Versicherungen betreut. Als Etatdirektorin hat Claudia Weingärtner die strategische Entwicklung, deren Umsetzung sowie die Einführung der ersten reinen Onlineversicherung wgv-himmelblau.de betreut und verantwortet.

Als zusätzliche Verstärkung hat sich das Château PR-Expertin Sybille Wolff an Bord geholt. Die studierte Romanistin und Medienwissenschaftlerin kommt ursprünglich aus der Fernsehbranche und hat in ihrer fast 20-jährigen Laufbahn als Redakteurin für ProSieben, Sat.1 und RTL gearbeitet. Ihre PR-Kompetenz hat sie unter anderem in der Eventorganisation, bei der Entwicklung eines Internet-TV-Kanals, in der Onlinekommunikation und bei der Betreuung von Social Media-Projekten in die Praxis umgesetzt.

„Wir freuen uns sehr, Claudia und Sybille in unserem Team zu haben. Unsere Portfolio-Strategie wird mit diesen beiden Kommunikationsspezialistinnen optimal unterstützt.“, so Geschäftsführer Ludwig Silbermann.

Neben strategischer Markenführung und Kommunikation gehören sowohl klassische PR und Onlinekommunikation, als auch Social Media zum Leistungsangebot der Agentur. Mit diesem umfangreichen Leistungsspektrum in allen Disziplinen, basierend auf einer ganzheitlichen und markenstrategisch fundierten Denk- und Arbeitsweise vereint die Agentur das Wissen und die Erfahrung einer Großagentur mit der Flexibilität und Schnelligkeit eines inhabergeführten Teams von 20 eingespielten Playern. Somit ist Château Louis in der Lage sich flexibel und zielorientiert auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden einzustellen.

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Social Media Teil 5: Fan-atismus!

von Eike Hinner

Fans, Fans, Fans – überall Fans.

Vor der EM ging es um Fans, während der EM tat man alles für die Fans und jetzt will man immer noch eines: Fans bekommen. Fans tun Dinge, die andere nicht tun. Sie heulen, wenn andere mit den Schultern zucken. Sie reden und reden – und man muss ihnen zuhören. Sie haben vielen anderen Menschen etwas voraus: Eine Mission.

Für diese Mission geben sie Vieles auf: Zeit steht ganz oben, Geld kommt gleich danach. Allein schon der Inhaber einer Fußball-Dauerkarte für den Lieblingsverein verbringt nur durch diese Karte schätzungsweise 160 Stunden im Jahr damit, zu den Spielen zu reisen und sie anzusehen. Das sind, den Schlaf eingerechnet, 10 Tage im Jahr. Mehr als ein Drittel eines Jahresurlaubs. In denen ist der Fan exklusiv mit seinem Verein beschäftigt, macht nichts anderes. Warum? Was bringt ihn dazu?

Im Griff der Gefühle.

Auf den ersten Blick wirkt es eigenartig, Gefühle an Ereignisse, Dinge, Institutionen zu koppeln. Sollten sie nicht etwas rein Zwischenmenschliches sein?
Doch dabei würde man zwei wichtige Punkte außer Acht lassen:

Der erste hat mit dem Gedächtnis und der Entscheidungsfindung zu tun:
Gefühle konstruieren eine Erzählrealität im Gehirn, schaffen Geschichten statt minutiösen Detailerinnerungen. Wenn wir uns erinnern, erinnern wir uns „mit Gefühl“. Um uns an Ereignisse, Dinge, Institutionen zu erinnern, müssen wir also zwangsläufig eine Art Gefühl damit verknüpfen, um es in die narrative Realitätssicht des Geistes einbinden zu können. Zu den stärksten, den unauslöschlichen Erinnerungen zählen diejenigen mit der höchsten Emotionsdichte. Erinnern Sie sich nicht auch an Ihre erste Liebe?

Der zweite Punkt ist die Zueignung unserer Umgebung an uns selbst:
Die durch den internen Narrationsprozessor festgeschriebenen Gefühlsverbindungen stellen die Verbindung zwischen Entitäten der Real- und Gedankenwelt und uns selbst her. Sie werden durch die Verknüpfung mit Gefühlen Teil unseres Selbst. Damit werden sie für uns wertvoller.

Studien zeigen, dass beispielsweise beim Verkauf des Familienhauses vor einem Umzug das bisherige Heim im Preis viel höher eingeschätzt wird, als im Umkehrschluss ein potentieller Käufer dafür ausgeben würde. Durch unsere Erinnerungen, unsere Erlebnisse, gewinnt die alte Heimat in unserer Vorstellung ideellen Wert, der sich auch stark in unserer materiellen Bewertung niederschlägt.

Auf der gleichen Grundlage funktioniert Fantum. Und durch das obige Beispiel wird auch sofort klar, warum Fantum gerade für Werbeagenturen und werbende Firmen so interessant ist.

Gefühle sind Gold wert.

Der Wert eines Fans wird immer öfter gemessen – die Online-Welt macht es einfach. So hat beispielsweise Nike festgestellt, dass Fans der Marke im Jahr 2010 deutlich mehr für Nike Produkte ausgaben als normale Kunden: Nämlich 206 $ statt 86 $. Dieser Unterschied macht deutlich, wie wichtig es für Firmen ist, Kunden in Fans zu verwandeln. Sind sie dann als Fans registriert, hat man als Unternehmen gewichtige Vorteile: Fans sind auf einer ganz simplen Anfangsebene identifizierbar geworden, zählbar, untersuchbar in ihrem Verhalten. Zudem sind sie als Zielgruppe deutlich leichter zu erreichen: Man hat Kontakt, beispielsweise durch angegebene Kontaktdaten.

Zu dieser ersten, praktischen Ebene, die die Aktionsrichtung „vom Unternehmen zum Fan“ darstellt, kommt eine weitere, zweite Ebene, in der sich diese Aktionsrichtung größtenteils umkehrt. Diese Richtung „vom Fan zum Unternehmen“ oder, einfacher, „vom Fan ausgehend“, lässt den Umgang mit Fans für Marken, Firmen oder Unternehmen zu einem besonders lohnenden Dialog werden.

Managementstrategin Anne M. Schüller hat die Dynamik der „vom Fan ausgehenden“ Aktionsrichtung detailliert untersucht . Vor allem drei Wahrheiten über Fans sind jedoch im Werbekontext besonders hilfreich:

1. Fans erhöhen Umsatz und Gewinn. Das geschieht sowohl durch höhere Ausgaben, als auch durch regelmäßigere „Treueausgaben“.
2. Fans machen Werbung, sind Markenbotschafter, versuchen, andere auf ihre und Ihre Seite zu ziehen.
3. Fans sind gute Ratgeber: Durch sie wird man sofort darauf aufmerksam, wenn etwas nicht gut ankommt, erfährt vielleicht sogar schon, was man verbessern sollte, wenn etwas nicht optimal läuft. Sie kümmern sich so sehr um Image und Qualität der Produkte wie die Firma selbst.

Daraus kann man nur ein Fazit ziehen: Es ist wichtiger denn je, Fans zu bekommen. Weil es durch die globale Vernetzung auch leichter geworden ist. Wer Fans hat, hat Rückendeckung. Wer keine Fans hat, hat einen großen Nachteil gegenüber der Konkurrenz.
Also: Behandeln Sie Ihre Fans gut. Sie sind jeden Cent wert!

wgv-himmelblau.de mit Château Louis im Fußballfieber.

Seit dem 19. Juni ist sie live – die erste Aktion der von uns für die Online-Versicherung wgv-himmelblau.de entwickelte Social Media Kampagne „Fußballfieber“. Im Zentrum steht Facebook. Hier können User mit einer neu entwickelten App Fenster, die jeweils eine Landesflagge tragen, per Mausklick einschießen. Neben einem Highscore-Wettbewerb nehmen alle Teilnehmer, die alle Fenster innerhalb von 30 Sekunden getroffen haben, auch automatisch an einem Gewinnspiel teil. Zu gewinnen: Fluggutscheine!

Die Aktion wird von Facebook Ads flankiert. Zum Kampagnenumfang gehört außerdem ein themenbegleitendes Content und Community Management für die Social Media Kanäle Blog, Twitter und Facebook. „Dass das Thema Fußball in Social Media gut funktioniert und auch eine eher simple App-Mechanik Viralität erzeugt, zeigen die guten Teilnehmerzahlen“, findet Winfried Keller, Abteilungsleiter Vertrieb/Marketing/Öffentlichkeitsarbeit bei wgv-Versicherungen. Bereits nach einer Woche Laufzeit hatten über 90 User rund 700 Mal das Spiel gespielt.

wgv-himmelblau.de ist die Online-Marke der WGV-Versicherungsgruppe in Stuttgart. Sie setzt den Fokus auf digitale Kommunikationswege sowie einen reinen Online-Vertrieb ohne Vermittler. Unter dem Dachmantel Fußballfieber planen wir bereits gemeinsam weitere Social Media Aktionen.

Social Media Reihe Teil 3: Social TV

von Eike Hinner

Social TV

Social TV macht Fernsehen zum Mitmachmedium

Eine Vision? Sie bestimmen selbst, wie der Film ausgeht. Sie diskutieren mit anderen, obwohl Sie daheim allein auf dem Sofa sitzen und fernsehen.
Der Elfmeter? Ungerecht! Der Kuss? Endlich! Diese politische Aussage? Unmöglich!
Keine Vision, sondern Realität. Das ist Social TV. Das neue Hot Topic!

Was ist Social TV?

Unter Social TV versteht man Sendungen, die dem Zuschauer ermöglichen, mit anderen zusammen in das Fernsehgeschehen einzugreifen. Diese Eingriffe treten bislang in vier Formen auf: Kritisieren, gemeinschaftliches Kommentieren, eine gemeinsame Chatmöglichkeit für die Zuschauer, sowie (z.B. bei Tatort+) Selbstvollendung der Sendung.

Die Internetverknüpfung der Sendungen macht all das möglich. Meist wird über Social Media Portale wie twitter oder Facebook kommentiert oder kritisiert, oft stellen aber auch die Sender selbst Möglichkeiten zur Beteiligung (wie es auch bei Tatort+ der Fall war).

Was ist eigentlich mit der neuen Form des TV-Entertainments möglich?

Den Zuschauer stärker einbinden, ihm Einfluss gewähren und damit seine Bindung an Anbieter und Medium erhöhen. Die Technologie liefert Möglichkeiten von der Teilnahme an Spielen (Tatort+), bis hin zur direkten Einwirkung auf die Sendung (rundshow).

Das Medium für Kommunikation ist fast immer Text, manchmal aber auch der einfache Daumen hoch/runter-Mechanismus wie im antiken Kolosseum. Bei einem Spiel gibt es natürlich noch mehr Möglichkeiten: Sounds, Klicks, Sprache, Zusammenspiel mit anderen.

Social TV bewirkt damit Folgendes: Fernsehen wird vom Passiv- zum Aktivmedium.

Die meisten Mitmachmöglichkeiten sind aber bisher an ein Zweitgerät gebunden, beispielsweise ein SmartPhone. Nicht so bei der „Red Button“ Technologie, die unter anderem von HbbTV verwendet wird. Nicht nur „Daumen hoch“ Kritik kann in Zukunft so erleichtert werden – ein Teil des Social TV – sondern auch direkte Interaktion mit Werbespots wird möglich:

Direkte Bestellung, mehr Informationen oder Bewertung sind nur einige Varianten einer Anwendung der „Red Button“ Technologie. Diese Technologie ist auf neuen TV-Fernbedienungen bereits integriert und besteht aus einem roten Knopf, der immer öfter gedrückt wird – und damit die Interaktion auslöst.

Werbung im TV Direktkauf

Vorteil für die Werbung: Direkte Kundenreaktion!

Der Vorteil für die Anwendung im werblichen Bereich liegt also auf der Hand. Einbindung, Vernetzung des Zuschauers erhöht die Werbewirkung. Dafür ist es extrem wichtig, dem potenziellen Kunden diese Einbindung so leicht wie möglich zu machen: Er braucht jetzt nur noch ein einziges Gerät, kann ganz entspannt wählen, was ihn interessiert und was er will. Er kann aus einem Impuls heraus einfach kaufen.

Zudem liefert interaktives Social TV eine Vielzahl wertvoller Erkenntnisse: Über die Nutzer selbst, darüber, was sie denken, aber vor allem, wann, bei welchen Spots und bei welchen Angeboten sie direkt zuschlagen. Mehr kann man sich nicht wünschen!

Und wie sind die Zahlen?

Beim rundshow Experiment des Bayrischen Rundfunks, einem Sender, dessen Durchschnittszuschaueralter über 60 ist, gab es ein ermutigendes Ergebnis: Während Facebook und Google+ rumdümpelten, wurde die rundshow kurz nach dem Start der Sendung zum „Trending Topic“ auf twitter. Ein klares und weltweit sichtbares Resultat für die nur 60.000 Zuschauer des neuartigen Konzepts.

Tatort+ lieferte andere Ergebnisse. Der Ansturm auf das zugehörige Spiel, das dem Zuschauer erlaubt, das Ende der offenen Folge selbst zu ermitteln, war so groß, dass die Server zunächst  zusammenbrachen. Fast 110.000 registrierte Nutzer kann man als klaren Erfolg verbuchen, gerade im Hinblick darauf, dass es zum Start des Spiels massive technische Schwierigkeiten gegeben hatte. Das Potential ist also da, die Technik wird in Kürze nachziehen.

TV der Zukunft mit Red Button

Was die Zukunft bringt

Viele haben ein Interesse daran, interaktives Social TV so schnell wie möglich zu perfektionieren. Mit Samsung, Apple, Google sind es die üblichen Verdächtigen in diesem Bereich. Aber sie sind bei Weitem nicht die einzigen, die dabei mitmischen. Damit ist absehbar, dass sich Social TV durchsetzen wird.

Man kann davon ausgehen, dass in den kommenden Jahren eine Vision wahr wird: Vom Fernsehsofa aus einkaufen, surfen, telefonieren, mit Freunden und mit Firmen Kontakt halten. Die Infrastruktur gibt es bereits. Wird sie noch mehr perfektioniert, ausgebaut und popularisiert, werden die neuen TV-Geräte ihr Übriges tun.

Das Wohnzimmer hat dann wieder nur ein einziges zentrales Gerät: Den guten alten Fernseher. Allerdings mit allen Möglichkeiten, die Internet und TV zu bieten haben!

wgv-himmelblau.de reloaded: Online-Versicherung erhält Social Media-Update

Bereits mehr als 2 Millionen Bundesbürger haben eine Versicherung per Internet abgeschlossen. Doppelt so viele wie noch vor zwei Jahren. Das ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Die haben nicht alle bei wgv-himmelblau.de abgeschlossen. Aber damit es immer mehr werden, haben wir die Social Media-Präsenz der Online-Versicherung überarbeitet und optimiert.

Seit einem Jahr ist die himmelblaue Versicherung online. Bislang dominierte das Kommunikationsziel Bekanntheit durch Reichweite. Nun rücken Informationsqualität und der Service stärker in den Mittelpunkt. Deshalb haben wir ihr ein Social Media-Update verpasst. Konkret heißt wgv-himmelblau.de reloaded: weniger Kanäle, einheitliche Bildwelt, klare Ansprache und mehr Service. Ergo: weniger ist mehr – ganz nach dem Prinzip himmelblau „So einfach geht Versicherung!“

Zentrales Gesicht von himmelblau in Social Media ist weiterhin die Figur Peter Hel

Zentrales Gesicht von himmelblau in Social Media ist weiterhin die Figur Peter Hel

, der nette wgv-himmelblau.de-Serviceberater von nebenan. Hinter ihm steht ein reales Expertenteam um wgv-himmelblau.de noch persönlicher zu machen und das Vertrauen der Besucher in die Marke zu stärken. Auch im Themenmanagement haben wir nachjustiert und möchten mit mehr Aktualität zu Versicherungen verstärkt zum Dialog mit der wgv-himmelblau.de anregen. Deshalb haben unsere Blogs und Micro-Blogs heute auch stets einen direkten Bezug zum Thema Versicherung. Wichtig ist nur, dass sie kurzweilig sind, den Leser direkt ansprechen und ihm einen wirklichen Mehrwert bieten.

Überlick über wgv-himmelblau in den sozialen Netzen:

1. Auf Facebook: http://www.facebook.com/wgvhimmelblau.de
Dort  greifen wir die redaktionelle Leitfunktion des Blogs auf – immer die Tagesaktualität und den Infotainment-Gedanken im Sinn .

2. Twitter: http://twitter.com/wgv_himmelblau
Dort informieren wir kurz und knapp und kundenorientiert – natürlich über die Versicherungswelt.

3. Der youtube-Kanal: http://www.youtube.com/user/wgvhimmelblau
Er ist weiterhin die Heimat der beliebten FAQ-Videos. Dort erklärt Peter Help die „häufigsten Fragen“ in mittlerweile 31 Kurzfilmen: „Sind Schäden durch Haustiere in der Privathaftpflicht mitversichert?“ Oder: „Ich habe geheiratet. Welche Auswirkungen hat dies auf meinen Privatrechtsschutz?“ Oder: „Ich lasse mich scheiden. Wie lange ist mein Ehepartner in der Privathaftpflicht mitversichert?“ Peter Help hilft per Video.

4.  Der himmelblau Blog: http://blog.wgv-himmelblau.de/
Ist das redaktionelles Leitmedium, das wichtige und aktuelle Hintergrundinformationen zu Versicherungen allgemein und konkret zu den Produkten von wgv-himmelblau.de liefert.

Château Louis geht App – mit Gesichtserkennungssoftware

Ob am Pokertisch oder in anderen Lebenssituationen, ein Pokerface kann immer mal wieder hilfreich sein. Allerdings gilt auch hier: Wer cool sein will, muss üben! Aber wie? Am besten mit einem ausgewiesenen Profi als Trainingspartner! Und für alle, die gelegentlich ein Pokerface auflegen wollen, haben wir eine extrem coole Trainingsalternative erfunden: „Check dein Pokerface“. So heißt der wissenschaftlich entwickelte Online-Videotest, den wir für unseren Kunden Everest Poker entwickelt haben. Er steht bis Oktober 2011 exklusiv auf www.everestpoker.com und auf der Facebook-Seite „Check dein Pokerface“ allen Interessenten als ganz persönliches kostenloses Online-Trainingslager zur Verfügung. Wie die Profis lernen! Denn mit einem eiskalten Pokerface hat man nicht nur beim Poker oft die besten Karten.

Wer will sich schon durch Interpretation seiner Gesichtsmimik in die sprichwörtlichen Karten schauen lassen. Wie cool dein Pokerface tatsächlich ist? Einfach einchecken auf „Check dein Pokerface“ und dort den persönlichen „Pokerface-Spiegel“ befragen: Der Spiegel ist dabei die eigene Webkamera und die Auswertung übernimmt eine zur Webanwendung weiterentwickelte professionelle Gesichtserkennungssoftware, die in Forschung und Wissenschaft zum Einsatz kommt. Die App ist aber kein sinnfreies Anwenderprogramm. Natürlich macht sie in erster Linie Spaß, sie beschert aber allen Mitspielern echten Mehrwert: Die detaillierte biometrische Auswertung der komplexen Software hilft ganz konkret am eigenen Pokerface zu feilen.

In die Idee, Entwicklung, Online-Integration bis zu den begleitenden Kommunikationsmaßnahmen (Social Media, PR) haben wir derart viel Leidenschaft gelegt, dass wir in der Projektphase glatt beim Pokerface-Test durchgefallen wären.

 

Check ein und find‘ heraus: Wie cool ist dein Pokerface?
Und wie geht’s ganz konkret? Einfach in „Check dein Pokerface“ auf Facebook oder Website rein klicken und mit Name und Email-Adresse anmelden. Webcam einschalten, Sound aktivieren. Gesicht im grünen Bereich platzieren. Und den Test starten. In einem ca. 20 Sekunden-Video erscheinen verschiedene Bilder, die Menschen zu emotionalen Reaktionen bewegen: Traumfrau, Waschbrettbauch, Hundebabys, Insektengetier, Autounfälle und Fleischwunden inklusive. Immer untermalt mit schrillen, süßen oder skurrilen Geräuschen. Anschließend errechnet die Software in Sekundenschnelle die Auswertung und das Video wird hoch geladen. Jetzt kann der Mitspieler seine Pokerface-Performance zu den jeweiligen Bildern im Split Screen anhand der vier geprüften Emotionsfaktoren „ärgerlich“ (angry), „glücklich“ (happy), „traurig“ (sad) und „überrascht“ (surprised) nochmals nachvollziehen. Wo hat er in welcher Kategorie wie cool oder emotional reagiert? Wer will, kann jetzt weiter trainieren oder das Video für die Galerie und den Youtube-Kanal freigeben. Dort kann das Ergebnis geteilt und kommentiert und über die Videos abgestimmt werden.
Je cooler das Pokerface, desto höher die Punktzahl und das Ranking in der Gallery. Und Zusatzpunkte gibt es für jede ergatterte Stimme von Freunden und Fans.

Wissen über Mimik dank Wissenschaft
Der Test ist schnell und einfach durchgeführt. Die visuelle Mimikerkennung, die im Hintergrund die wissenschaftlich entwickelte Software erledigt, ist dagegen alles andere als einfach und hat echten Aussagewert.

Denn dahinter steckt eine speziell an die Anforderungen der Applikation adaptierte Variante einer professionellen Gesichtserkennungssoftware. Die Software aus der Entwicklungsschmiede eines renommierten Forschungsinstituts erkennt und erfasst kleinste Muskel- und Iris-Bewegungen in Gesicht und Augen, die wiederum die menschliche Mimik bestimmen. Mit Hilfe der vielen vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse über die menschliche Mimik, auf die das Programm zurückgreift, kann die aktuelle Emotionslage der Testperson konkret gedeutet und bewertet werden. Cool!

Link zur Facebook-App:
http://www.facebook.com/check.your.pokerface?sk=app_155573641132035

Link zur App über Everest Poker Website:
http://www.everestpoker.com/de/community/poker-face

Link zum Youtube-Kanal:
http://www.youtube.com/user/CheckYourPokerface

Château Louis verstärkt strategische Beratung

Beratung ist Stil im Schloss: Herzlich Willkommen Tanja Terney Hansen (37). Tanja verstärkt als Senior Beraterin seit April unser Beratungsteam hier im Château. Damit bauen wir unsere strategische Kommunikationsberatung weiter aus.

Tanja Terney Hansen: neue Senior Beraterin bei Château Louis

Sie hat große Erfahrung in der Gestaltung von integrierten Strategien mit. Und das ist auch gut so. Denn „im Zuge der zunehmenden Webisierung des Dialogs benötigen unsere Kunden immer mehr gezielte Beratungsleistung, speziell in der Online-Kommunikation. Dafür suchten wir eine erfahrene und engagierte Beraterin – und haben sie mit Tanja Terney Hansen gefunden“, freut sich unser Geschäftsführer Ludwig Silbermann.

Tanja  studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Universität Münster, betreute zuvor vor allem mittelständischen IT-Unternehmen und war wiederum davor zehn Jahre für nationale und internationale Kunden aus den Branchen Logistik, Industrie, Health Care und Consumer Goods bei Grayling Deutschland GmbH – ehemals Trimedia Communications – in Frankfurt tätig.

Bewegung macht glücklich – der Weg zum Glück: Schritte zählen!

Château Louis begleitet Einführung des Präzisionsschrittzählers
toc toc by Citizen

Dass Bewegung glücklich macht und gesund hält, das belegen Studien, berichten Medien und predigen Gesundheitsexperten. Und jeder Schritt zählt. Deshalb ist der Weg zum Glück: Schritte zählen. Der elegante und unkomplizierte Bewegungsmesser „toc toc“ vom Präzisionsproduktehersteller Citizen zählt nicht nur Schritte, sondern erfasst und errechnet mit seiner einzigartigen 3D-Beschleunigungs­sensor-Technik präzise zusätzliche Parameter wie z. B. Distanz, Kalorienverbrauch und Dauer.

Mein bester Freund hält mich auf Trab: toc toc by Citizen

Mein bester Freund hält mich auf Trab: toc toc by Citizen.

Und wir machen dem liebenswürdigen Schrittzähler toc toc jetzt richtig Beine: Mit einer integrierten Kommunikationskampagne, mit den Instrumenten Online-Marketing, Social Media und PR. Im Jahr 2010 haben wir in Zusammenarbeit mit den Online-Marketingspezialisten von MediaCluster einen Onlineshop mit integriertem Blog (http://toctoc-citizen.com/) auf die Beine gestellt und u. a. auf Facebook (http://www.facebook.com/track.your.steps.by.citizen) eine Fan-Community aufgebaut.

Ab 2011 wird das PR-Maßnahmenpaket zusätzlich für Bewegung bei Bekanntheit und Abverkauf sorgen: Das Basis-Pressepaket ist der Startschuss, redaktionelle Saison-Thementexte über das Jahr verteilt werden folgen. Zudem schnüren und pflegen wir Journalistenkontakte über das toc toc Pressebüro, platzieren Gewinnspiele, Produkttests und vermitteln Medienkooperationen. Und die erzielte Medienresonanz werden wir präzise dokumentieren und auswerten.

Ein Schrittzähler, der mit den Ansprüchen der Kunden Schritt hält: toc toc – elegant, komfortabel und präzise.

Ein Schrittzähler, der mit den Ansprüchen der Kunden Schritt hält: toc toc – elegant, komfortabel und präzise.

 

Einfach sicher – mit wgv-himmelblau.de

Château Louis kreiert neue Online-Versicherungsmarke für
WGV Versicherung

Einfach sicher? Seit November ist der Wunschgedanke vieler Internetnutzer Realität – auf wgv-himmelblau.de, der einfachsten Online-Versicherung auf dem Markt. Die Entwicklung, Umsetzung und Pflege der neuen Onlinemarke unter dem Dach der WGV Versicherungen stammt aus unserer Denkfabrik. Die WGV betritt damit digitales Neuland – und direkt Vorreiter in der gesamten Versicherungsbranche. Denn derart konsequent digital und dialogorientiert an der Online-Zielgruppe hat das Thema Online-Marke in der Versicherungsbranche noch niemand gedacht. Für die digitale Umsetzung haben wir uns die Social Media-Spezialisten von MediaCluster ins Team geholt.

Die Marke ist seit Ende Oktober „on Air“. Das Angebot ist einfach und eindeutig: wenige Kategorien (Fahrzeuge und Rechtsschutz), einfache Tarife, passgenau auf die junge Zielgruppe zugeschnitten. Weitere Produktkategorien werden dieses Jahr folgen. Die Markeneinführung wird mit Funkspots und Online-Anzeigen unterstützt. Das Herz der Kommunikationsstrategie schlägt jedoch digital: Das Social Media-Maßnahmenpaket rund um Blog (http://blog.wgv-himmelblau.de/), Facebook-Seite (http://www.facebook.com/FragPeter) und Youtube-Kanal (http://www.youtube.com/peterhelp70) bildet die wichtigste Dialogplattform für Kunden und Markenfreunde.

Screenshot website

So einfach geht Versicherung - auf wgv-himmelblau.de!

Die Fangemeinde von wgv-himmelblau.de ist groß und lebendig – nicht nur für eine Versicherung

Die Fangemeinde von wgv-himmelblau.de ist groß und lebendig – nicht nur für eine Versicherung

Augmented Reality – virtuelle Realitätserweiterung: Fluch oder Segen

Prof. Hoeren – Universitätsprofessor, Richter und Theologe – als Gastredner in der Château Louis Vortragsreihe vor rund 80 geladenen Gästen

Wenn analoge und digitale Welt verschmelzen, ergeben sich spannende Anwendungen, aber gleichzeitig haarsträubende Rechtsproblemzonen. Das hat Hoeren, Universitätsprofessor für Informationsrecht und Rechtsinformatik an der Juristischen Fakultät der Uni Münster) den 80 begeisterten Gästen der Château Louis Vortragsreihe am 18. November in seinem Vortrag „Augmented Reality – raubt uns das Handy die Sinne“ eindrucksvoll demonstriert.

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Fachmann für Augmented Reality: Prof. Hoeren – Universitätsprofessor, Richter und Theologe

Was ist Augmented Reality (AR)? Übersetzt heißt es: erweiterte Realität. Es handelt sich um die Verknüpfung gespeicherter, raumbezogener Daten mit der aktuellen Umgebung des Betrachters. Diese reale Umgebung wird dann etwa auf dem Display eines Smartphones, einer 3D-Brille oder anderen Displays mit Zusatzinfor-mationen zu den tatsächlichen vorhandenen Gegenständen ergänzt. Über das GPS-Signal im Smartphone ermittelt Wikitude z. B. den Standort des Nutzers und verbindet damit die reale Welt mit der virtuellen. So legt eine Navigationssoftware die berech-nete Route direkt über das Kamera-Livebild. Damit sieht man auch im Smartphone, was auf der Straße passiert. Gleiches gibt es aktuell schon für verschiedene Skigebiete. Beim Scan einer Legopackung wird virtuell das zusammengebaute Ergebnis angezeigt, Werbung wird durch AR dreidimensional und springt förmlich aus der Zeitung oder vom Plakat. Mit 3D-Brillen könnten z. B. Chirugen während einer Operation Ultraschallbilder der Organe aufrufen, genau an der Originalposition des Organs.
Oder ganz praktisch bei Mechanikern und Installateuren: Sie bekommen Bnutzerhandbuch, Teilenummern, Stromleitungen oder Planungsskizzen über das reale Bild gelegt. Eine andere Anwendung blendet Zusatzinformationen zu allen denkbaren Objekten ein: Zur Bergkette der Umgebung, den Sehenswürdigkeiten am Platz oder Hotel- und Restaurantbewertungen. Quelle der Zusatzinformationen sind z. B. Wikipedia, Youtube, Flickr etc. Unzählige Anwendungen sind denkbar oder bereits auf dem Markt. Das können sehr praktische, effiziente und zukunftsweisende Zusatzinformationen bzw. Anwendungen sein oder schlicht spannende Spielereien.

Aber erweiterte Realität kann Menschen nicht nur die Sinne erweitern, sondern auch die Rechte rauben, so eine der zentralen Thesen von Prof. Hoeren. Und da hört der Spaß auf – und fängt die juristische Problemzone an, stellt er klar. Denn wer haftet, falls die Informationen zu Krankenhaus oder Arzt in der Nähe falsch waren und zu Schaden geführt haben? Und wer will z. B. einem unangenehmen Unbekannten in der U-Bahn ohne Einwilligung alle im Netz verfügbaren persönlichen Daten und Bilder preisgeben. Das ist nämlich ebenfalls mit einem simplen Smartphone-Kameraschwenk mittels Gesichtserkennungs-App bereits möglich. Das smarte Programm verknüpft das Gesicht der unbekannten Schönen mit allen greifbaren Informationen im Netz und präsentiert dem Interessierten die gesammelten Daten inkl. Telefonnummer, Beziehungsstatus und Körbchengröße – sofern beim letzten Online-Kauf angegeben. „Das ist eine Dimension der Verknüpfung, die wir Juristen nicht tolerieren“, so Prof. Hoeren, der zusätzlich Rechtsberater der Europäischen Kommission und in verschiedenen nationalen und internationalen Fachausschüssen rund um Urheberrecht, Informationsrecht etc. sitzt, sowie Lehrbeauftragter an den Universitäten Zürich und Wien zu diesen Themen ist.

Ein ähnliches Szenario ergibt sich bei AR-Funktionen für Straßenansichten. Eine virtuelle Immobiliensuche blendet z. B. ins Livebild alle aktuell in Immobilien-suchmaschinen angebotenen Objekte ein. Für Wohnungssuchende eine brauchbare Anwendung. Aber auch hier sitzt der Teufel in der Verknüpfung. Denn AR-Verknüpfungen mit Google Earth inkl. Streetview sind bereits Realität. Und damit sind auch unschöne Szenarien nicht mehr weit. Wenn nämlich mit einer Adresse persönliche Daten der Bewohner verknüpft werden (aus Adressdatenbanken, sozialen Netzwerken wie Facebook, Xing etc.), dann erfährt der Nutzer mit einem Kameraschwenk oder Klick möglicherweise, wer in diesem Haus mit wem seit wann wohnt und zusätzlich, ob die Tage jemand zuhause oder in Übersee weilt – inkl. der Verleumdungstiraden des Nachbars, mit dem er real und im Web einen Kleinkrieg führt. Immer vorausgesetzt irgendwo im Netz liegen heikle Informationen verborgen. Zu solchen Verknüpfungen würde niemand seine Einwilligung geben – schon gar nicht stillschweigend. Das Grundproblem sind also nicht die einzelnen Dienste, sondern die neuen Verknüpfungsmöglichkeiten. Das ist mit dem bisher praktizierten Rechtsprinzip“konkludente Einwilligung“ – wer sich auf einen Internetdienst einlässt, muss die Konsequenzen daraus tragen – nicht mehr abgedeckt.

Aber das Internet und damit auch Augmented Reality sind keine rechtsfreien Räume. Es gelten grundsätzlich die gleichen Regeln wie in der analogen Welt. Die Schwierigkeit: Es ist meist schwer, die Verantwortlichen zu finden. Die Täter im Netz sind virtualisiert, argumentiert Prof. Hoeren. Wie damit umgehen? Es herrscht große Ratlosigkeit, stellt der Experte fest. Ganze Rechtsbereiche, die für die Papierwelt konzipiert wurden, passen nicht zur virtuellen Welt, müssen neu strukturiert und an die digitale Welt angepasst werden (Persönlichkeits- / Datenschutz). Und wenn diese Herkulesaufgabe gemeistert ist, steht die nächste vor der Tür. Was ist das denn jetzt, wenn ich Wikitude anwende, analog oder digital? Welche Regeln gelten dafür? Augmented Reality wirft damit neben grenzenlosen Chancen vor allem auch grenzwertige juristische Problemzonen für die Privatsphäre auf, die dringend international ausgeräumt werden müssen.