Schlagwort-Archive: social media

Château Louis startet neues Angebot mit ADVI COMMUNICATION und geht damit auf den Gipfel.

ADVICOMMUNICATIONUnter der Marke ADVI COMMUNICATION haben wir ein einzigartiges Joint Venture gegründet. Seit zehn Jahren hat das Château seinen Sitz in Ludwigsburg, einer der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands. Gleich nebenan ist die Heimat der ADVICO Unternehmensberatung AG in Leonberg.

Mit ADVICO und CHÂTEAU LOUIS bringen wir ein hervorragendes Wissen im Bereich von Unternehmenspositionierungen, Markenstrategie als auch der Finanz- und Franchise-Märkte zu einem sich optimal ergänzenden Angebot zusammen. Hier ist eine neuartige Partnerschaft entstanden, von der wir überzeugt sind, dass sie funktioniert. ADVI COMMUNICATION hat ihren Sitz sowohl in Leonberg als auch in Ludwigsburg, in den Räumlichkeiten von Château Louis.

Als erstes erfolgreiches Projekt begleiteten wir die Neugründung von kosmoalpin – Bergcoaching by KM und entwickelten sämtliche Kommunikationsmaßnahmen. Angefangen von der Konzept-, Namens- und Logo-Entwicklung über die Geschäftsausstattung, der Gestaltung eines Flyers bis hin zur Entwicklung und Umsetzung der Website sowie des Facebook-Accounts lag die Betreuung in unseren Händen.

Hinter kosmoalpin steht Klaus Metzner, ein begeisterter Alpinist, der seine Leidenschaft für Sport und die Berge mit anderen teilen möchte. Als Trainer mit der B Alpin Lizenz DSV und vielen weiteren alpinen Trainer-Qualifikationen bietet er Schulungen und Beratung zum sicheren und erlebnisreichen Wandern in den Bergen an.

Sein Ziel ist es, ein exklusives und individuelles Bergcoaching für Menschen anzubieten, die Freude an der Natur und dem Gehen bzw. Wandern haben. Durch individuell zusammengestellte Tages- oder Mehrtageskurse für Einzelpersonen oder Gruppen.kosmoalpin_WEB 3
In diesen Kursen bringt Klaus Metzner seinen Kunden das sichere Gehen in allen Wegesituationen durch Bewegungsanalyse und Gleichgewichts-Schulung bei. Auch Angstbewältigung, z.B. Höhenangst, und Tipps für die richtige Ausrüstung runden das umfassende Paket ab.

______________________________________________________

 

 

Château Louis geht kreative, kulinarische Wege.

DRG_FLYER_72Seit einigen Monaten betreut Château Louis das im Stuttgarter Westen ansässige Unternehmen „Deine Rezeptgalerie“. Seit der Geschäftseröffnung entwickelt und realisiert Château Louis erfolgreich die gesamten Kommunikationsmaßnahmen des Start-ups – von der kontinuierlichen Umsetzung der neuen Rezept-Flyer und Poster, der Ladenausstattung, Anzeigen und Flyern sowie der dauerhaften Pflege und des Ausbaus des Webauftritts und der Social Media Plattformen.

DRG_FahneDeine Rezeptgalerie ist ein einzigartiges Feinkostgeschäft in Stuttgart, das sich dem spannenden Thema Selberkochen widmet und die Menschen ansprechen will, die Zeit sparen, aber trotzdem nicht auf frisches und selbstgekochtes Essen verzichten wollen.

Christine Birzele bietet in ihrer Rezeptgalerie ständig ein gutes Dutzend Rezepte samt frischer Zutaten an, genau portioniert für zwei, vier oder sechs Personen. Es gibt Leckeres für fast jeden Geschmack.

In dem geschmackvoll charmanten Geschäft im Stuttgarter Westen findet der Kunde fachmännisch zusammengestellte hochkreative Menüs und dazu die passenden Weine. Und für alle diejenigen, die schon etwas Appetit mitbringen, gibt’s Kleinigkeiten wie Suppen, Paninis oder Gebäck zum sofort verzehren, aufwärmen oder mitnehmen.

Das Angebot wechselt ständig und ist auf saisonale Aspekte ausgerichtet, dabei legt Inhaberin Christine Birzele besonderen Wert auf höchste Qualität und die identifizierbare Herkunft ihrer Produkte. Ihr Produktsortiment verfügt über einen hohen Bio-Anteil, das Fleisch stammt aus artgerechter Tierhaltung und die Pasta aus einem Familienbetrieb bei Karlsruhe.

DRG_POSTER_A2_RinderfiletsteakDie Gerichte entwickelt sie gemeinsam mit ihrem Team selbst, die Weinempfehlungen werden mit einem erfahrenen Sommelier abgestimmt und dank der ansprechenden, gut verständlichen Rezeptkarten kann man auch als Anfänger Gerichte wie „Rinderfiletsteak in Rotwein-Pflaumensoße mit Kartoffelgratin und Vanille-Möhren“ oder das traditionelle thailändische Nudelgericht „Pad Thai“ einfach zu Hause zaubern.

Die Rezeptgalerie ist nicht nur für Anfänger und Laien die richtige Adresse, sie spricht alle an, die Spaß am Kochen haben, frische und hochwertige DRG_Poster_A2_Pad_ThaiLebensmittel schätzen und gerne neue Rezepte ausprobieren. Und vor allem, die sich das aufwändige, zeitraubende „Zusammenkaufen“ der Ingredienzen in der Mittagspause, nach Feierabend oder am „gedrängten“ Samstag ersparen wollen.

Besuchen Sie die Rezeptgalerie doch einmal selbst in Stuttgart. Sie werden begeistert sein!

________________________________________________________

Château Louis begrüßt neues Kompetenzteam „Public Relations & New Media“

Sybille Wolff und Claudia Weingärtner (v.l.)

Sybille Wolff und Claudia Weingärtner (v.l.)

Das Château hat doppelten Grund zur Freude: Die beiden Kommunikationsspezialistinnen Claudia Weingärtner und Sybille Wolff verstärken seit Ende Mai die Agentur. Das neue Kompetenzteam hat seinen Fokus im Bereich Business Development, New Media und Public Relations in Verbindung mit Film.

Claudia Weingärtner kehrt nach einjähriger Elternzeit ins Château zurück. Die Diplom-Betriebswirtin (Fachbereich Marketing-Kommunikation) bringt ihre über 13-jährige Erfahrung in der strategischen Beratung und Kommunikation nun im Bereich Public Relations, Social Media und Onlinekommunikation ein. Claudia Weingärtner, inzwischen Mutter einer einjährigen Tochter, bereichert das Château seit über fünf Jahren als Kundenberaterin und Markenexpertin. Sie hat unter anderem Kunden wie BASF Pharma Ingredients and Services, den Onlinepoker-Anbieter Everest Poker und die WGV-Versicherungen betreut. Als Etatdirektorin hat Claudia Weingärtner die strategische Entwicklung, deren Umsetzung sowie die Einführung der ersten reinen Onlineversicherung wgv-himmelblau.de betreut und verantwortet.

Als zusätzliche Verstärkung hat sich das Château PR-Expertin Sybille Wolff an Bord geholt. Die studierte Romanistin und Medienwissenschaftlerin kommt ursprünglich aus der Fernsehbranche und hat in ihrer fast 20-jährigen Laufbahn als Redakteurin für ProSieben, Sat.1 und RTL gearbeitet. Ihre PR-Kompetenz hat sie unter anderem in der Eventorganisation, bei der Entwicklung eines Internet-TV-Kanals, in der Onlinekommunikation und bei der Betreuung von Social Media-Projekten in die Praxis umgesetzt.

„Wir freuen uns sehr, Claudia und Sybille in unserem Team zu haben. Unsere Portfolio-Strategie wird mit diesen beiden Kommunikationsspezialistinnen optimal unterstützt.“, so Geschäftsführer Ludwig Silbermann.

Neben strategischer Markenführung und Kommunikation gehören sowohl klassische PR und Onlinekommunikation, als auch Social Media zum Leistungsangebot der Agentur. Mit diesem umfangreichen Leistungsspektrum in allen Disziplinen, basierend auf einer ganzheitlichen und markenstrategisch fundierten Denk- und Arbeitsweise vereint die Agentur das Wissen und die Erfahrung einer Großagentur mit der Flexibilität und Schnelligkeit eines inhabergeführten Teams von 20 eingespielten Playern. Somit ist Château Louis in der Lage sich flexibel und zielorientiert auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden einzustellen.

______________________________________________________

Zweite Fußballfieber Facebook App für wgv.himmelblau.de

Fußballfieber_App_bei_wgv_himmelblau

Am 14. Spieltag der Bundesliga starteten wir mit wgv-himmelblau.de das zweite Facebook Gewinnspiel unter dem Kampagnendach Fußballfieber. Die Konzeption der Applikation war erneut recht simpel. Diesmal wurden von Facebook Usern keine virtuellen Fenster via Mausklick eingeschossen, sondern Fans erwartete ein „Tippspiel“: Zu schätzen war die Anzahl von Fußball-Requisiten aus dem Fußballstadion, die – auf Polaroids visualisiert – auf Facebook eingestellt werden. Bis zur Winterpause startete an jedem Spieltag ein neues Tippspiel. Zu gewinnen gab es ein Fußball-Fantrikot nach Wahl.

Die Aktion wurde wieder von Facebook Ads und intensivem Community Management begleitet. Neben Facebook gehörten auch Twitter, Blog und YouTube zum Social Media Engagement von wgv-himmelblau.de.

„Wie die bisherigen Social Media Aktionen der wgv-himmelblau.de gezeigt haben, nehmen unsere Fans und auch neue User das Spielangebot gerne wahr und empfehlen die Apps auch in der Community weiter“, freut sich Winfried Keller, Abteilungsleiter Vertrieb/Marketing/Öffentlichkeitsarbeit bei den WGV-Versicherungen. Wichtig sei die simple Mechanik der App und ein schneller Zugriff auf das Spiel, ohne viele Gates und Abfragen persönlicher Daten.

wgv-himmelblau.de ist die Online-Marke der WGV-Versicherungsgruppe in Stuttgart.

Social Media Teil 5: Fan-atismus!

von Eike Hinner

Fans, Fans, Fans – überall Fans.

Vor der EM ging es um Fans, während der EM tat man alles für die Fans und jetzt will man immer noch eines: Fans bekommen. Fans tun Dinge, die andere nicht tun. Sie heulen, wenn andere mit den Schultern zucken. Sie reden und reden – und man muss ihnen zuhören. Sie haben vielen anderen Menschen etwas voraus: Eine Mission.

Für diese Mission geben sie Vieles auf: Zeit steht ganz oben, Geld kommt gleich danach. Allein schon der Inhaber einer Fußball-Dauerkarte für den Lieblingsverein verbringt nur durch diese Karte schätzungsweise 160 Stunden im Jahr damit, zu den Spielen zu reisen und sie anzusehen. Das sind, den Schlaf eingerechnet, 10 Tage im Jahr. Mehr als ein Drittel eines Jahresurlaubs. In denen ist der Fan exklusiv mit seinem Verein beschäftigt, macht nichts anderes. Warum? Was bringt ihn dazu?

Im Griff der Gefühle.

Auf den ersten Blick wirkt es eigenartig, Gefühle an Ereignisse, Dinge, Institutionen zu koppeln. Sollten sie nicht etwas rein Zwischenmenschliches sein?
Doch dabei würde man zwei wichtige Punkte außer Acht lassen:

Der erste hat mit dem Gedächtnis und der Entscheidungsfindung zu tun:
Gefühle konstruieren eine Erzählrealität im Gehirn, schaffen Geschichten statt minutiösen Detailerinnerungen. Wenn wir uns erinnern, erinnern wir uns „mit Gefühl“. Um uns an Ereignisse, Dinge, Institutionen zu erinnern, müssen wir also zwangsläufig eine Art Gefühl damit verknüpfen, um es in die narrative Realitätssicht des Geistes einbinden zu können. Zu den stärksten, den unauslöschlichen Erinnerungen zählen diejenigen mit der höchsten Emotionsdichte. Erinnern Sie sich nicht auch an Ihre erste Liebe?

Der zweite Punkt ist die Zueignung unserer Umgebung an uns selbst:
Die durch den internen Narrationsprozessor festgeschriebenen Gefühlsverbindungen stellen die Verbindung zwischen Entitäten der Real- und Gedankenwelt und uns selbst her. Sie werden durch die Verknüpfung mit Gefühlen Teil unseres Selbst. Damit werden sie für uns wertvoller.

Studien zeigen, dass beispielsweise beim Verkauf des Familienhauses vor einem Umzug das bisherige Heim im Preis viel höher eingeschätzt wird, als im Umkehrschluss ein potentieller Käufer dafür ausgeben würde. Durch unsere Erinnerungen, unsere Erlebnisse, gewinnt die alte Heimat in unserer Vorstellung ideellen Wert, der sich auch stark in unserer materiellen Bewertung niederschlägt.

Auf der gleichen Grundlage funktioniert Fantum. Und durch das obige Beispiel wird auch sofort klar, warum Fantum gerade für Werbeagenturen und werbende Firmen so interessant ist.

Gefühle sind Gold wert.

Der Wert eines Fans wird immer öfter gemessen – die Online-Welt macht es einfach. So hat beispielsweise Nike festgestellt, dass Fans der Marke im Jahr 2010 deutlich mehr für Nike Produkte ausgaben als normale Kunden: Nämlich 206 $ statt 86 $. Dieser Unterschied macht deutlich, wie wichtig es für Firmen ist, Kunden in Fans zu verwandeln. Sind sie dann als Fans registriert, hat man als Unternehmen gewichtige Vorteile: Fans sind auf einer ganz simplen Anfangsebene identifizierbar geworden, zählbar, untersuchbar in ihrem Verhalten. Zudem sind sie als Zielgruppe deutlich leichter zu erreichen: Man hat Kontakt, beispielsweise durch angegebene Kontaktdaten.

Zu dieser ersten, praktischen Ebene, die die Aktionsrichtung „vom Unternehmen zum Fan“ darstellt, kommt eine weitere, zweite Ebene, in der sich diese Aktionsrichtung größtenteils umkehrt. Diese Richtung „vom Fan zum Unternehmen“ oder, einfacher, „vom Fan ausgehend“, lässt den Umgang mit Fans für Marken, Firmen oder Unternehmen zu einem besonders lohnenden Dialog werden.

Managementstrategin Anne M. Schüller hat die Dynamik der „vom Fan ausgehenden“ Aktionsrichtung detailliert untersucht . Vor allem drei Wahrheiten über Fans sind jedoch im Werbekontext besonders hilfreich:

1. Fans erhöhen Umsatz und Gewinn. Das geschieht sowohl durch höhere Ausgaben, als auch durch regelmäßigere „Treueausgaben“.
2. Fans machen Werbung, sind Markenbotschafter, versuchen, andere auf ihre und Ihre Seite zu ziehen.
3. Fans sind gute Ratgeber: Durch sie wird man sofort darauf aufmerksam, wenn etwas nicht gut ankommt, erfährt vielleicht sogar schon, was man verbessern sollte, wenn etwas nicht optimal läuft. Sie kümmern sich so sehr um Image und Qualität der Produkte wie die Firma selbst.

Daraus kann man nur ein Fazit ziehen: Es ist wichtiger denn je, Fans zu bekommen. Weil es durch die globale Vernetzung auch leichter geworden ist. Wer Fans hat, hat Rückendeckung. Wer keine Fans hat, hat einen großen Nachteil gegenüber der Konkurrenz.
Also: Behandeln Sie Ihre Fans gut. Sie sind jeden Cent wert!

wgv-himmelblau.de mit Château Louis im Fußballfieber.

Seit dem 19. Juni ist sie live – die erste Aktion der von uns für die Online-Versicherung wgv-himmelblau.de entwickelte Social Media Kampagne „Fußballfieber“. Im Zentrum steht Facebook. Hier können User mit einer neu entwickelten App Fenster, die jeweils eine Landesflagge tragen, per Mausklick einschießen. Neben einem Highscore-Wettbewerb nehmen alle Teilnehmer, die alle Fenster innerhalb von 30 Sekunden getroffen haben, auch automatisch an einem Gewinnspiel teil. Zu gewinnen: Fluggutscheine!

Die Aktion wird von Facebook Ads flankiert. Zum Kampagnenumfang gehört außerdem ein themenbegleitendes Content und Community Management für die Social Media Kanäle Blog, Twitter und Facebook. „Dass das Thema Fußball in Social Media gut funktioniert und auch eine eher simple App-Mechanik Viralität erzeugt, zeigen die guten Teilnehmerzahlen“, findet Winfried Keller, Abteilungsleiter Vertrieb/Marketing/Öffentlichkeitsarbeit bei wgv-Versicherungen. Bereits nach einer Woche Laufzeit hatten über 90 User rund 700 Mal das Spiel gespielt.

wgv-himmelblau.de ist die Online-Marke der WGV-Versicherungsgruppe in Stuttgart. Sie setzt den Fokus auf digitale Kommunikationswege sowie einen reinen Online-Vertrieb ohne Vermittler. Unter dem Dachmantel Fußballfieber planen wir bereits gemeinsam weitere Social Media Aktionen.

Social Media Reihe Teil 4: Facebook im Milliardenrausch

von Eike Hinner

Viele hatten am Hype teil: Medien, Facebook selbst und natürlich J. P. Morgan. Der Plan dahinter war leicht zu erkennen: Eine neue Volksaktie schaffen. Und wie es anderen Volksaktien zuvor erging, so ging es dann auch der Facebook Aktie – grandios hochgetriebener Emissionspreis und ein steiler Absturz nach unten.

Börsengang: Der Zuckerberg wird ein Häufchen Karamell.

Knapp 30% liegt die Aktie heute unter dem Emissionskurs. Für die Aktionäre ein Desaster. Facebook aber hat ordentlich Kasse gemacht und will die Milliarden jetzt investieren. Fast um jeden Preis und sofort. Eine ganze Serie von Gerüchten und Kaufmeldungen beginnt.

Der Hecht im Guppyteich.

Schon vor dem Börsengang schnappte Facebook zu: Im April wurden das Geschenke-App-Unternehmen Karma und die Coupon-Internetfirma Tagtile geschluckt, im Mai dann der Hammer: Instagram für eine Milliarde Dollar, teilweise bereits mit Aktien bezahlt.

Nach dem Börsengang geht es weiter: Mit dem angekündigten Facebook-Handy und dem möglichen Erwerb von Opera und Face.com frisst sich der neue Cash-Riese durch die Online- und Smartphone-Landschaft. Wir fragen uns: Kann das gutgehen?

Neue Ertragsmodelle.

Nur, wenn Facebook profitabler wird, lässt sich der Expansionskurs aufrecht erhalten. Dabei wird nicht lange gefackelt. Das Nutzerwachstum lässt langsam nach, also müssen neue Geschäftsmodelle her: Um Fanseitenposts wirklich öffentlich zu machen, gibt es für Unternehmen künftig einen Zusatz-Obulus zu entrichten.

Um die versprochene Werbung besser an die potenziellen Kunden zu bringen, müssen die Nutzer mehr von sich preisgeben. Facebook änderte in Verbindung mit einer Abstimmung unter Usern, die eher unterging, mal schnell die Nutzerbedingungen und räumte sich dabei weitere Rechte auf Daten ein.

Die Nutzer stimmten dagegen: Zu wenige, sagt das Unternehmen, das das Ergebnis als „konsultativ“ ansieht. Es hätten 270 Millionen abstimmen müssen bei der Umfrage, die Facebook unauffällig launchte. Wir fragen uns weiter, wie das langfristig gut gehen kann? Und: Was kommt als nächstes?

Mit Vollgas gegen die Wand?

Hält Facebook das aus? Scheinbar wilde Zukäufe und die Nutzer weiter verärgern? Es sieht ganz danach aus: Über 900 Millionen User werden nicht einfach verschwinden. Und bisher hat es auch gut funktioniert. Auch, weil es lange Zeit keine Alternative gab.

Es wird sich zeigen, ob das auf Dauer so weitergehen kann – denn die Konkurrenz, allen voran Google+, schläft nicht. In den kommenden Jahren kommt man trotzdem am Giganten Facebook für Werbung und Vernetzung nicht vorbei. Let’s face it!